Regionalzug kollidiert mit Schafherde bei Döbeln
Am Morgen des 2. Juni 2026 ereignete sich auf der Bahnstrecke zwischen Döbeln und Leisnig im Landkreis Mittelsachsen ein schwerer Unfall. Eine Regionalbahn erfasste eine Schafherde, die aus einer Umzäunung ausgebrochen war. Nach Angaben der Bundespolizei kamen mehrere Tiere ums Leben. Menschen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.
Die Strecke musste für die Dauer der Bergungsarbeiten vorübergehend gesperrt werden, inzwischen ist der Zugverkehr wieder freigegeben. Die Polizei betonte, dass ersten Erkenntnissen zufolge keine Straftat vorliegt. Die Schafe seien ordnungsgemäß gesichert gewesen.
Wildtiere als Auslöser?
Die Herde, die aus mehreren Hundert Tieren bestand, riss offenbar aus ihrer Umzäunung aus, weil sie von Wildtieren angegriffen wurde. Dies berichten mehrere Medien übereinstimmend. Die genauen Umstände des Ausbruchs werden noch ermittelt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Unfall sorgte für Aufsehen in der Region. Anwohner berichteten von einem lauten Knall und anschließendem Chaos auf den Gleisen. Die betroffene Bahnstrecke wird nach der Freigabe wieder planmäßig befahren.
Die Polizei appelliert an Tierhalter, ihre Einzäunungen regelmäßig zu überprüfen, um derartige Vorfälle zu vermeiden. Auch in der Vergangenheit kam es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Zügen und Tieren, die oft tödlich enden.



