Das 32. Lesbisch-schwule Stadtfest in Berlin-Schöneberg hat am Samstag begonnen und lockt Zehntausende Besucher in den Regenbogenkiez. Zur Eröffnung hielt der frühere Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) als Schirmherr eine Rede. Auch CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers ließ sich am Samstag blicken. Das Fest gilt eigenen Angaben zufolge als Europas größtes queeres Event.
Programm mit sechs Bühnen und politischen Talks
Auf sechs Bühnen treten Musiker und Künstler auf, dazu gibt es Reden und politische Talkrunden. Fast alle Kneipen und Bars in den Straßen haben geöffnet und Tresen vor die Türen gestellt. Am Abend sollen sich die vollen Straßen in Open-Air-Partys verwandeln. Der Tagesspiegel ist mit einem Stand vertreten und präsentiert sein LGBTIQ-Angebot Queerspiegel. Am Samstag kamen viele Menschen vorbei und debattierten mit den Tagesspiegel-Kollegen Themen unterm Regenbogen. Auch Politik-Prominenz wie Stefan Evers und der Berliner Queerbeauftragte Alfonso Pantisano (SPD) waren vor Ort.
CSDs unter Druck: Talk auf der Medienbühne
Die Tagesspiegel-Redakteure Tilmann Warnecke und Dominik Mai luden am Samstag zu einem Politik-Talk auf der Medienbühne. Thema: CSDs unter Druck, mit Gesprächspartnern von den CSDs in Potsdam und Berlin. Redakteur Robert Ide berichtete, wie CSDs in Ostdeutschland zu einem wichtigen zivilgesellschaftlichen Player werden. Dieses Thema wird auch im neuen Tagesspiegel-Podcast „Im Osten“ behandelt.
Symbol gegen Diskriminierung und Hass
Das Fest soll nach Angaben der Veranstalter ein Symbol gegen Diskriminierung und Hass, ein Manifest für sexuelle Vielfalt und gleiche Rechte sowie ein Zeichen gegen Gewalt sein. Insgesamt werden am Samstag und Sonntag Zehntausende Gäste erwartet.



