Plakataktion in Brandenburg: Anne Wünsche provoziert ihren Ex-Partner
Der Rosenkrieg zwischen Influencerin Anne Wünsche (34) und ihrem Ex-Partner Henning Merten (36) erreicht eine neue Eskalationsstufe. Wünsche ließ mehrere großflächige Werbetafeln mit ihrem Konterfei und einem QR-Code im brandenburgischen Wohnort von Merten aufstellen. Der QR-Code führt unter anderem zu ihrer Seite auf der Erotikplattform OnlyFans. Während Wünsche die Aktion als Scherz betrachtet, zeigt sich Merten empört.
Ex-Partner wirft psychische Folter vor
Henning Merten, der sich nach eigenen Angaben im Urlaub befindet, äußerte sich gegenüber RTL: „Ich bin aktuell im Urlaub und kriege von der Plakataktion nichts mit. Meine Tochter Gott sei Dank auch nicht, weil sie sich aktuell auf Mallorca befindet.“ Die gemeinsame Tochter Juna (10) hält sich derzeit bei ihrer Mutter auf Mallorca auf, wohin Wünsche ausgewandert ist. Dennoch ist Merten erzürnt: „Ich habe davon gehört und finde es dennoch krank und psychische Folter für meine Tochter, dass Eltern, Mitschüler und alle, die hier in ihrem Kundenumfeld leben und wohnen, nun wissen müssen, anhand eines QR-Codes, wie ihre Mutter zum Beispiel auch nackt aussieht und was sie beruflich macht.“
Wünsche verteidigt ihre Aktion
Anne Wünsche, die früher als Darstellerin bei „Berlin Tag & Nacht“ bekannt wurde und heute unter anderem auf OnlyFans Geld verdient, weist die Vorwürfe zurück. Bereits zuvor hatte sie ähnliche Kritik kontert: „Wenn man den QR-Code scannt, landet man auf einem Link, den ich auch auf Instagram, TikTok und YouTube habe. Von dort kommt man zu meinen Social-Media-Kanälen, meinem Onlineshop, meinen Online-Kursen und auch zu meinen Spaßseiten. Auf diese kommt man aber nur, wenn man volljährig ist und sein Alter verifiziert.“ Auf Instagram äußerte sie Schadenfreude: „Wenn der jetzt vorbeifährt, dann sieht der halt immer mein Gesicht.“
Weitere Aktionen angekündigt? Jugendamt eingeschaltet
Der Streit zwischen den Ex-Partnern, die von 2011 bis 2019 ein Paar waren, schwelt seit langem. Neben der Plakataktion gibt es einen Sorgerechtsstreit um die gemeinsame Tochter. Merten behauptet, aus dem Umfeld von Wünsche erfahren zu haben, dass weitere Aktionen geplant seien. „Wir wissen aus näherem Umfeld von Anne, dass noch weitere Aktionen geplant sind, und sind darauf bestens vorbereitet.“ Zum Schutz der Tochter und der Familie sei bereits das Jugendamt eingeschaltet, so Merten gegenüber RTL.



