Axel Lier: Ein Leben für die Innere Sicherheit
Seit 2005 berichtet Axel Lier als Blaulichtreporter über die Innere Sicherheit in Berlin und Brandenburg. Sein Fokus liegt auf den gut gehüteten Informationen, die Behörden lieber nicht in Mitteilungen, auf Pressekonferenzen oder in Social Media verraten wollen. Kurz: alles, was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Trotzdem – oder gerade deshalb – berichtet er auch über das tägliche Geschehen: Verbrechen, Brände und Katastrophen.
Rechercheschwerpunkte und Arbeitsweise
Zu seinen Rechercheschwerpunkten zählen Terrorismus, Extremismus (politisch und religiös), organisierte Kriminalität und Behördenpannen. Regelmäßig begleitet er Polizisten und Feuerwehrleute bei ihrer Arbeit in den Straßen der Hauptstadt. Seine Berichterstattung zielt darauf ab, Missstände aufzudecken und Transparenz zu schaffen.
Werdegang und Ausbildung
Geboren 1975 in Magdeburg, absolvierte Lier Abitur und ein Studium der Politikwissenschaft. Sein Vater war Feuerwehrmann, seine Mutter Sekretärin. Bereits mit sechs Jahren wurde er Korrespondent der DDR-Kinderzeitung „Frösi“ („Fröhlich sein und singen“), später Reporter der „Trommel“. Nach der Wende sammelte er erste journalistische Erfahrungen bei der „Magdeburger Volksstimme“ und begann 1998 seine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München.
Karriere in der Hauptstadt
2005 zog es ihn nach Berlin zur „Berliner Morgenpost“ und „Die Welt“. Seit 2012 arbeitet er bei BILD und ist seit 2016 in der Chefredaktion der „B.Z.“. Seit 2014 ist er zudem Reservist bei der Bundeswehr im Bereich Informationsarbeit (Social Media) – er kümmert sich eher um Postings als um Patronen.
Neueste Artikel und aktuelle Themen
In seinen jüngsten Artikeln beleuchtet Lier unter anderem den Schutzgeld-Krieg in Berlin, bei dem die Polizei Firmen rund um die Uhr schützt. Er warnt vor gefährlicher Post: Drogen in Berliner Briefkästen. Die Eierkrise bei Netto mit nur noch zwei Packungen pro Kunde wird thematisiert. Ein Patient soll einen anderen Patienten in Berlin getötet haben – Mord im Krankenhaus. Der Stade-Killer holte seine Waffe in der Hauptstadt, was die einfache Waffenbeschaffung in Berlin zeigt. Ein Einsatz eskalierte, als ein Mann Kinder bedrohte und Polizisten blutig schlug. Die Diskussion um das Kopftuchtragen einer Feuerwehrfrau im Dienst wird kontrovers geführt. Spezialeinsätze am Kudamm zielen auf Kokstaxis, Clans und Luxus-Karren. Bei einer Schusswaffen-Razzia stürmte das SEK Shooter-Verstecke und Waffen-Depots. Islamisten raubten eine Berliner Familie aus und erbeuteten 100.000 Euro für den bewaffneten Kampf.



