Beelitz: Bürgermeister beklagt Vandalismus und Sticker-Flut
Beelitz: Bürgermeister beklagt Vandalismus und Sticker-Flut

Vandalismus in Beelitz: Bürgermeister verurteilt Zerstörungswut

Die Stadt Beelitz in Brandenburg kämpft mit einer Welle von Vandalismus und Schmierereien. Bürgermeister Bernhard Knuth (parteilos) zeigte sich empört über die zunehmende Zerstörung öffentlicher Einrichtungen. „Das ist einfach eine Schweinerei“, sagte Knuth mit Blick auf die jüngsten Vorfälle. Die Beseitigung der Schäden koste Geld, das der Stadt für freiwillige Leistungen wie die Jugendarbeit fehle, teilte die Stadtverwaltung mit.

Toiletten am Sportplatz verwüstet

In der Nacht zum Donnerstag drangen Unbekannte in die Toilettenanlagen an einem Sportplatz im Ortsteil Fichtenwalde ein. Die Täter beschmierten die Tür mit Sprüchen, stopften ganze Rollen Toilettenpapier in die Klosetts und warfen Papier in die Waschbecken. Die Stadtverwaltung zeigte sich fassungslos über die sinnlose Zerstörung. Bürgermeister Knuth betonte, dass die Stadt viel in die Sportstätten investiert habe. „Und dann gibt es Menschen, die dafür überhaupt keine Wertschätzung haben und sich so dermaßen unsozial verhalten“, kritisierte er.

Sticker-Flut und Graffiti: Verwaltung resigniert

Neben den Sachbeschädigungen bereitet die wachsende Zahl von Aufklebern und Graffiti der Stadt Sorgen. Laut der Mitteilung hat die Flut von Stickern in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. „Es ist nicht nachvollziehbar, wie Menschen Geld für Sticker ausgeben können, nur um damit später das Erscheinungsbild einer Kommune zu beeinträchtigen“, so Knuth. Die Stadtverwaltung entfernt die Sticker im öffentlichen Raum nur noch, wenn sie die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. „Bei allen anderen Stickern hat die Verwaltung resigniert - denn wenn ein Aufkleber entfernt wird, sind wenige Tage später gleich drei an dieser Stelle“, hieß es weiter.

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Fehlende Wertschätzung für öffentliche Einrichtungen

Der Bürgermeister beklagte eine generell geringe Wertschätzung für öffentliche Einrichtungen in der Stadt. Die Kosten für die Beseitigung von Graffiti und die Reparatur von Schäden belasten den städtischen Haushalt. „Das Geld fehlt uns dann für andere wichtige Aufgaben, etwa in der Jugendarbeit oder für die Pflege von Grünanlagen“, erklärte Knuth. Die Stadtverwaltung appelliert an die Bürger, Vandalismus zu melden und ein wachsames Auge auf öffentliche Plätze zu haben. Die Polizei ermittelt in den Fällen von Sachbeschädigung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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