Fegebank: „Ein Fest für die Liebe endet in einer Tragödie“
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank hat sich bestürzt über den Angriff auf feiernde Menschen am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin gezeigt. Auf der Plattform X schrieb sie von „schockierenden Nachrichten“. „Eine Demonstration für Vielfalt & Freiheit, ein Fest für die Liebe & das Leben endet in einer Tragödie.“ Ihre Gedanken seien bei den Opfern und Angehörigen. „Mein Dank gilt den Einsatzkräften. Berlin, wir sind bei Euch!“, schrieb die Grünen-Politikerin.
Attacke: Ein Toter und zahlreiche Verletzte
Bei dem Angriff in Berlin war ein Autofahrer in eine Gruppe von Menschen gerast. Eine Frau wurde getötet, mehr als ein Dutzend Personen erlitten Verletzungen. Die Tat ereignete sich am Rande der CSD-Feierlichkeiten, die eigentlich ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen sollten.
Hamburger CSD-Veranstalter: „Ein dunkler Tag“
Die Veranstalter des Hamburger CSD zeigten sich angesichts der Gewalttat tief getroffen. Sie sprachen von einem dunklen Tag für die queere Community und die gesamte Gesellschaft. „Wir stehen mit allem Menschen in Berlin, der Berliner Community, mit dem Orga-Team des CSD Berlin in Solidarität Seite an Seite“, hieß es in einem Post von Hamburg Pride bei Instagram. Die Solidaritätsbekundungen aus Hamburg zeigen, dass die queere Gemeinschaft bundesweit zusammenhält.
Reaktionen aus der Politik
Neben Fegebank äußerten sich auch andere Politikerinnen und Politiker bestürzt. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sprach von einem „feigen Anschlag“, und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst nannte die Tat „abscheulich“. Die Hamburger Bürgermeisterin steht mit ihren Worten stellvertretend für die Anteilnahme aus der Hansestadt.



