Thomas Gottschalk, der ehemalige Moderator von „Wetten, dass..?“, hat sich nach einer erfolgreichen Krebstherapie endgültig aus der Öffentlichkeit verabschiedet. Der 76-Jährige erklärte in einem Interview mit der „Bunten“, dass weitere öffentliche Termine „wohl nicht mehr geben“ werde. „Es ist nichts mehr geplant“, sagte er zu möglichen Auftritten. Auch eine Rückkehr ins Fernsehen schloss er aus: „Ich sehe dort keinen Platz mehr für mich.“
Abschied von der Bühne nach Krebsdiagnose
Gottschalk hatte im November 2025 seine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Kurz darauf feierte er seinen TV-Abschied, musste aber im April 2026 ein geplantes Comeback absagen. Nun ist er nach eigenen Angaben krebsfrei. Dennoch zieht er keine Rückkehr auf die große Bühne in Betracht. Das Medium Fernsehen habe sich stark gewandelt, und Unterhaltung sei nicht mehr das, was sie einmal war. „Der Samstagabend war über Jahrzehnte die beste Zeit meines Lebens. Aber es ist vorbei – und ich vermisse nichts“, so Gottschalk.
Karina Gottschalk als wichtigster Halt
Als größten Halt während der kräftezehrenden Behandlung bezeichnete Gottschalk seine Ehefrau Karina. „Ohne sie hätte ich das alles nicht gepackt“, sagte er. Noch immer frage er sich, woher sie ihre Kraft nehme und wie es ihr gelinge, ihn bei Laune zu halten: „Karina ist meine Herzflamme. Ich brenne noch immer jeden Tag für sie.“ Das Paar plant nun gemeinsame Reisen statt Auftritte. Seinen Geburtstag im Mai verbrachte Gottschalk mit der Familie am Lago Maggiore und am Vierwaldstättersee, anschließend reiste er mit Karina für ein Wochenende nach Paris, wo sie eine Oper besuchten.
Blick in die Zukunft
Ob Gottschalk tatsächlich dauerhaft auf öffentliche Auftritte verzichten kann, bleibt abzuwarten. Vielleicht zeigt sich dies bereits bei der nächsten „Wetten, dass..?“-Sendung mit den Kaulitz-Brüdern als Moderatoren. Ende 2024 erschien Gottschalks Zeitgeist-Abrechnung „Ungefiltert“, in der er unter anderem über sein Verhältnis zur Selbstkritik und das Älterwerden im Showbusiness sprach. Der Entertainer betonte, dass er sich nach jahrzehntelanger Karriere nun auf das Privatleben konzentrieren wolle.



