Eine Wanderung auf Schottlands höchsten Berg endete für eine Hundebesitzerin und ihre Labradorhündin Tokyo mit einer dramatischen Rettungsaktion. Die Hündin hatte auf dem Ben Nevis Cannabis gefressen und war zusammengebrochen. Das Lochaber Bergrettungsteam eilte zur Hilfe und brachte das Tier in Sicherheit.
Zusammenbruch auf halber Strecke
Hundetrainerin Christina Bluhme war mit ihrem Labrador Tokyo auf dem Weg zum Gipfel des Ben Nevis, als die Hündin plötzlich die Kontrolle über ihre Beine verlor und mehrfach das Bewusstsein verlor. „Ich dachte wirklich, ich würde sie verlieren“, sagte Bluhme der BBC. Sie alarmierte sofort das Lochaber Bergrettungsteam, das sich auf den Weg machte, um Tokyo zu versorgen und zu einem Tierarzt zu bringen.
Cannabis-Fund auf dem Weg
Wie sich später herausstellte, hatte Tokyo offenbar Cannabis gefressen, das auf dem Wanderweg verloren gegangen oder weggeworfen worden war. Bluhme warnte daraufhin andere Hundebesitzer: „Bitte beachtet, dass weggeworfene Medikamente und andere giftige Substanzen manchmal auch an den schönsten Orten im Freien zu finden sind.“ Ohne die Bergretter hätte sie ihren 25 Kilogramm schweren Labrador nicht den Berg hinuntertragen können. „Einen 25 kg schweren Labrador den Ben Nevis hinunterzutragen, war für mich allein unmöglich. An einem der furchtbarsten Tage meines Lebens waren sie mit Freundlichkeit, Professionalität und ruhiger Unterstützung an unserer Seite.“
Glücklicher Ausgang
Nach der Behandlung in einer Tierarztpraxis im nahegelegenen Fort William geht es Tokyo wieder gut. Bluhme zeigte sich „unglaublich glücklich“ über das Überleben ihrer Hündin und dankte der Rettungsmannschaft und dem Tierarztteam für deren „Mitgefühl und Einsatz“. Der Vorfall ereignete sich am 14. Juli 2026. Tierärzte berichten von einer Zunahme von Cannabis-Vergiftungen bei Hunden, die häufig durch das Fressen von weggeworfenen Drogen oder Zigarettenstummeln verursacht werden.



