Münchner See: Indischer Tourist ertrunken – Polizei sucht Leiche
Indischer Tourist ertrunken in Münchner See

Ein 29-jähriger Inder ist am Sonntagabend im Lußsee in München-Langwied ertrunken. Die Polizei setzte die Suche nach dem Vermissten am Montagmittag mit einem Sonargerät fort, während Badegäste nur wenige Meter entfernt am Strand die Aktion verfolgten.

Der Freund des Opfers, ebenfalls 29 Jahre alt, hatte beobachtet, wie der Inder verzweifelt um sein Leben kämpfte und dann unterging. Er machte andere Badegäste auf die Notlage aufmerksam, und gemeinsam versuchten sie zu tauchen, um den Vermissten zu finden. Die Rettungsversuche scheiterten jedoch. Auch Einsatzkräfte der Wasserwacht konnten den Mann nicht mehr lokalisieren.

Suche mit Sonar und Schaulustige am Ufer

Am Montag ab 12:30 Uhr fuhr ein Polizeiboot langsam über den See. Drei Beamte in einem Schlauchboot suchten mit einem Sonargerät das Wasser ab, um die vermisste Person sichtbar zu machen. Während dieser Aktion badeten noch mehrere Menschen direkt neben dem Boot. Badegäste in Liegestühlen und auf Handtüchern am Strand verfolgten das Geschehen.

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Erst als ein Taucher ins Wasser ging, mussten die Schwimmer den See verlassen. Grund dafür war, dass Verwirbelungen die Sicht unter Wasser behindern könnten. Nach etwa fünf Minuten fand der Taucher den Inder in zehn Metern Tiefe. Daraufhin sperrte die Polizei Teile des Strandes, und Schaulustige mussten das Gebiet räumen.

Leiche geborgen und identifiziert

Ein zweiter Taucher kam hinzu, und gemeinsam verpackten sie den Toten unter Wasser in einen Plastiksack. Über ein Seil wurde der Sack von anderen Polizisten ans Ufer gezogen. Dort bestätigte ein Freund die Identität des Toten. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch unklar, aber die Polizei geht von einem tragischen Badeunfall aus.

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