Kehl: 50–60 Männer versuchten Freibad zu stürmen – Polizei räumt Bad
Kehl: Männergruppe versuchte Freibad zu stürmen – Polizei räumt

In Kehl im Ortenaukreis hat eine Gruppe von etwa 50 bis 60 Männern aus Frankreich versucht, ein Freibad zu stürmen. Wie die Polizei mitteilte, kletterten die Männer mehrfach über den Außenzaun des Schwimmbads im Stadtteil Auenheim, um ohne Eintrittszahlung Zugang zu erhalten. Dabei kam es zu verbalen Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal.

Mehrfache Aufforderungen ignoriert

Der Sicherheitsdienst wies die Gruppe mehrfach der Örtlichkeit, doch die Männer kamen den Anweisungen nicht nach. Sie sollen zudem Mülleimer geleert und sich nicht an die geltenden Baderegeln gehalten haben. Die Polizei räumte daraufhin das gesamte Schwimmbad. Als die Beamten eintrafen, hatten die Störenfriede den Ort jedoch bereits unerkannt verlassen. Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.

Hintergrund: Übergriffe in Freibädern

Der Vorfall in Kehl reiht sich ein in eine Serie von Problemen in deutschen Freibädern. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Berichte über Übergriffe, Diebstähle und Sachbeschädigungen. Besonders in Berlin und Braunschweig kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Kampagnen gegen sexualisierte Gewalt am Beckenrand wurden gestartet, um das Sicherheitsgefühl der Badegäste zu stärken. Die Polizei empfiehlt Badegästen, bei verdächtigen Beobachtungen sofort das Personal zu informieren.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram