Kiezliebe-Debatte in Steglitz-Zehlendorf: Abriss, Verwahrlosung, Leerstand
Kiezliebe-Debatte: Probleme in Steglitz-Zehlendorf

Beim Bürgerdialog „Kiezliebe“ in Steglitz-Zehlendorf standen die drängenden Probleme der Anwohner im Fokus: Abriss, Verwahrlosung und Leerstand. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hatte zu der Veranstaltung in den Garten der Schwartzschen Villa in Steglitz eingeladen. Bezirksreporterin Katrin Lange berichtete vor Ort.

Anwohner schildern ihre Sorgen

Die Teilnehmer des Dialogs brachten ihre Erfahrungen mit dem zunehmenden Verfall von Gebäuden und öffentlichen Räumen zur Sprache. Besonders der Leerstand von Geschäften und Wohnungen sowie die Vernachlässigung von Grünflächen wurden kritisiert. Ein Anwohner berichtete: „In meiner Straße stehen mehrere Häuser seit Jahren leer – das zieht Ungeziefer und Vandalismus an.“ Die Diskussion zeigte, dass viele Bürger das Gefühl haben, ihre Anliegen würden von der Politik nicht ausreichend gehört.

Politiker reagieren auf Kritik

Die anwesenden Politiker, darunter Vertreter von CDU, SPD und Grünen, nahmen die Kritik auf. Sie versprachen, die Probleme ernst zu nehmen und konkrete Maßnahmen zu prüfen. Ein Sprecher der Konrad-Adenauer-Stiftung betonte: „Der Dialog ist wichtig, um die Lebensqualität in den Kiezen zu verbessern.“ Laut einer Umfrage unter den Teilnehmern gaben 78 Prozent an, dass sie sich mehr Engagement von der Bezirksverwaltung wünschen.

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Ausblick auf weitere Veranstaltungen

Die „Kiezliebe“-Reihe soll in anderen Bezirken fortgesetzt werden. Ziel ist es, eine regelmäßige Plattform für den Austausch zwischen Bürgern und Politik zu schaffen. Die nächste Veranstaltung ist in Neukölln geplant, wo ähnliche Probleme wie in Steglitz-Zehlendorf bestehen.

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