Sophia Hoffmann: RAW-Gelände ist ihr Lieblingsort in Berlin
Sophia Hoffmann: RAW-Gelände ist ihr Lieblingsort in Berlin

Köchin Sophia Hoffmann, bekannt für ihr Zero-Waste-Konzept, hat einen klaren Lieblingsort in Berlin: das RAW-Gelände in Friedrichshain. Ihr Restaurant „Happa“ befindet sich nur wenige Schritte entfernt, und sie besucht das Areal regelmäßig. In einem Interview mit der Berliner Zeitung erklärte sie, warum dieser Ort für sie untrennbar zu Berlin gehört.

Ein Ort voller Vielfalt und Kreativität

Das RAW-Gelände ist mit rund 50.000 Quadratmetern das größte Party- und Kulturareal Berlins. Für Hoffmann ist es ein Symbol für die kreative Energie der Stadt. „Hier treffen Kunst, Musik, Gastronomie und alternative Kultur aufeinander – das ist Berlin pur“, sagte sie. Die Mischung aus Clubs, Ateliers, Werkstätten und Restaurants mache den Reiz aus.

Hoffmann betont, dass das Gelände ständig im Wandel sei, aber seinen ursprünglichen Charakter bewahre. „Es ist ein Ort, an dem man immer Neues entdecken kann, ohne dass es steril wird.“

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Nachhaltigkeit und Gemeinschaft

Als Zero-Waste-Köchin schätzt Hoffmann besonders die nachhaltigen Initiativen auf dem RAW-Gelände. Viele Gastronomen setzen auf regionale Produkte und Müllvermeidung. „Das passt perfekt zu meiner Philosophie“, erklärte sie. Zudem fördere das Areal eine enge Gemeinschaft unter den Betreibern und Besuchern.

Ihr eigenes Restaurant „Happa“ liegt in der Nähe des Geländes und teilt diese Werte. Hoffmann ist überzeugt, dass solche Orte wichtig für die Stadtkultur sind: „Sie bieten Raum für Experimente und Begegnungen, die in kommerzielleren Vierteln fehlen.“

Ein Stück Berliner Geschichte

Das RAW-Gelände war früher ein Reichsbahn-Ausbesserungswerk und hat eine lange Geschichte. Heute ist es ein Hotspot für junge Kreative und Nachtschwärmer. Hoffmann sieht darin ein Stück gelebte Berliner Identität. „Es zeigt, wie aus Industriebrachen lebendige Kulturzentren entstehen können“, sagte sie.

Sie selbst kommt mehrmals im Monat hierher – zum Essen, zu Konzerten oder einfach zum Flanieren. „Es ist mein Lieblingsort, weil er mich immer wieder inspiriert und mir das Gefühl gibt, in einer echten Metropole zu leben“, so Hoffmann abschließend.

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