SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt
SPIEGEL+ Paywall: Artikel gesperrt nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen

Der Spiegel hat eine neue Zugriffsbeschränkung für seine Premium-Artikel eingeführt. Leser, die einen SPIEGEL+-Artikel über einen geteilten Link aufrufen, können diesen nur innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung und maximal zehn Mal öffnen. Danach wird der Inhalt hinter einer Paywall verborgen und ist nur noch mit einem kostenpflichtigen Abonnement zugänglich.

Diese Maßnahme betrifft alle Artikel, die mit dem Label „SPIEGEL+“ gekennzeichnet sind. Die Beschränkung gilt unabhängig davon, ob der Leser bereits ein Digital-Abo besitzt oder nicht. Wer den Artikel nach Ablauf der Frist oder nach der zehnten Öffnung erneut lesen möchte, muss sich entweder mit seinen bestehenden Zugangsdaten anmelden oder ein neues Abo abschließen.

Neue Konditionen für SPIEGEL+-Abos

Der Spiegel bietet verschiedene Abo-Modelle an: Für Neukunden gibt es ein Einstiegsangebot von 1 Euro für die ersten vier Wochen, danach kostet das Abo 5,99 Euro pro Woche. Alternativ können Leser ein Jahresabonnement mit einem Rabatt von 25 Prozent abschließen, das 4,49 Euro pro Woche für die ersten 52 Wochen kostet, danach ebenfalls 5,99 Euro pro Woche. Beide Abos beinhalten vollen Zugriff auf alle SPIEGEL+-Artikel auf der Website und in der App, die wöchentliche digitale Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper (PDF), das Digital-Archiv sowie den S+-Newsletter. Die Abos sind jederzeit kündbar.

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Leser, die bereits ein Print-Abo besitzen, können zu einem reduzierten Preis ein Digital-Abo erwerben. Die genauen Konditionen werden auf der Website des Spiegels dargestellt. Für iTunes-Nutzer wird das Abo über den iTunes-Account abgewickelt und verlängert sich automatisch um einen Monat, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.

Hintergrund der Paywall-Strategie

Die verschärfte Zugriffsbeschränkung ist Teil der Digitalstrategie des Spiegels, um mehr Leser zu zahlenden Abonnenten zu konvertieren. Laut Branchenbeobachtern setzen immer mehr deutsche Medienhäuser auf solche Modelle, um sinkende Werbeeinnahmen zu kompensieren. Der Spiegel selbst äußert sich nicht direkt zu den Gründen, aber ähnliche Maßnahmen sind bei anderen Verlagen wie der „Zeit“ oder der „Süddeutschen Zeitung“ bereits üblich.

Leser, die auf einen gesperrten Artikel stoßen, erhalten die Möglichkeit, sich in ihr bestehendes Konto einzuloggen oder ein neues Abo abzuschließen. Die Seite zeigt zudem die verschiedenen Abo-Optionen an, darunter das Monats- und Jahresabo. Für Nutzer der Spiegel-App gibt es eine Funktion zur Wiederherstellung von iTunes-Abos.

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