SPIEGEL+ Paywall blockiert Artikelzugriff nach 30 Tagen
SPIEGEL+ Paywall blockiert Artikelzugriff nach 30 Tagen (23.07.2026)

Der Spiegel hat die Zugriffsbeschränkung für seine Online-Artikel verschärft. Leser, die auf einen älteren Artikel zugreifen möchten, erhalten nun die Meldung: „Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.“ Diese Regelung betrifft alle Inhalte, die nicht durch ein SPIEGEL+-Abo geschützt sind.

Neue Paywall-Regelung im Detail

Die Beschränkung gilt für Artikel, die älter als 30 Tage sind oder die bereits zehnmal aufgerufen wurden. Danach ist der Zugriff nur noch mit einem kostenpflichtigen SPIEGEL+-Abo möglich. Der Spiegel bietet verschiedene Abo-Modelle an: Für Neukunden gibt es einen Einführungspreis von 1 Euro für die ersten vier Wochen, danach 5,99 Euro pro Woche. Alternativ können Leser ein Jahresabo für 4,49 Euro pro Woche (25 Prozent Rabatt) abschließen, ebenfalls mit einer Mindestlaufzeit von 52 Wochen. Beide Abos beinhalten uneingeschränkten Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App, die wöchentliche digitale Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper (PDF), das Digital-Archiv sowie den S+-Newsletter. Die Abos sind jederzeit kündbar.

Zusätzliche Nutzungsbedingungen für iTunes-Nutzer

Für Leser, die ihr Abo über iTunes abschließen, gelten besondere Bedingungen: Der Kauf wird über den iTunes-Account abgewickelt. Das Abo verlängert sich automatisch um einen Monat 24 Stunden vor Ablauf zum Preis von zurzeit 5,99 Euro pro Woche. Eine Kündigung ist jederzeit in den iTunes-Einstellungen möglich. Um SPIEGEL+ außerhalb der App zu nutzen, muss das Abo nach dem Kauf mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpft werden. Mit dem Kauf akzeptiert der Nutzer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung des Spiegels.

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Hintergrund der Paywall-Strategie

Die verschärfte Paywall ist Teil der Digitalstrategie des Spiegels, um mehr Abonnenten zu gewinnen. Der Verlag setzt zunehmend auf bezahlte Inhalte, um die Einnahmen zu steigern. Bereits seit 2019 gibt es SPIEGEL+, das exklusive Artikel, Analysen und Hintergrundberichte bietet. Die neue Regelung soll Anreize schaffen, ein Abo abzuschließen, da der freie Zugriff stark eingeschränkt wird. Leser, die bereits ein Digital-Abo besitzen, können sich einloggen, um weiterhin auf alle Artikel zuzugreifen. Auch Print-Abonnenten können rabattiert ein Digital-Zugang bestellen.

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