Die portugiesische Automarke Amble hat mit dem One ihr erstes Modell vorgestellt – einen offenen Elektro-Buggy, der als Freizeitmobil in der Leichtfahrzeugklasse L7e antritt. Das Fahrzeug ist weder so sicher noch so komfortabel wie ein herkömmlicher Pkw, soll aber vor allem Fahrspaß bieten.
Design erinnert an Mini Moke
Optisch erinnert der Amble One an den ikonischen Mini Moke, setzt jedoch auf moderne Akzente. Verantwortlich für das Design sind Julian Hönig und Michael Tropper. Hönig gestaltete unter anderem den ersten Audi R8 und arbeitete später für Apple an Projekten wie der Apple Watch und dem Apple Car.
Der Armaturenträger besteht aus einem ovalen Metallrohr, an dem mit Lederschlaufen befestigte Taschen als Ablagen eingehängt werden. Bedienelemente und Instrumente konzentrieren sich um die Lenksäule unterhalb des Lenkrads. Zentrales Anzeigeelement ist ein hochauflösendes Farbdisplay.
Technische Daten und Ausstattung
Der 3,20 Meter kurze Viersitzer hat umklappbare Sitzlehnen, sodass auch längere Gegenstände wie Surfbretter transportiert werden können. Für Geländeeinsätze verfügt der Buggy über eine Einzelradaufhängung mit großem Federweg sowie grobstollige Offroad-Reifen.
Angetrieben wird der ohne Batterie 450 Kilogramm schwere One von einem 15 kW/20 PS starken 48-Volt-Elektromotor an der Hinterachse. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 65 km/h. Eine Lithium-Ionen-Batterie mit 12 kWh soll eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern ermöglichen. Das Laden an einer Haushaltssteckdose dauert laut Hersteller rund fünfeinhalb Stunden.
Preise und Verfügbarkeit
Die Preise beginnen bei 20.000 Euro vor Steuern. Nach Angaben von Amble liegen bereits Bestellungen unter anderem von Hotelbetrieben vor. Die ersten Fahrzeuge sollen 2027 an gewerbliche Kunden ausgeliefert werden. Privatkunden in Europa und den USA, die den One bereits vorbestellen können, sollen ab 2028 bedient werden.



