Tesla verbrennt 1,1 Milliarden Dollar: KI-Fokus belastet Quartalszahlen
Tesla verbrennt 1,1 Milliarden Dollar durch KI-Ausgaben

Tesla hat im zweiten Quartal 2026 einen negativen Cashflow von 1,1 Milliarden Dollar verzeichnet – der erste Mittelabfluss seit mehr als zwei Jahren. Grund sind hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik. Analysten hatten laut LSEG-Daten mit einem Minus von 3,3 Milliarden Dollar gerechnet, sodass der tatsächliche Wert besser ausfiel als befürchtet.

Gewinn verfehlt Erwartungen, Umsatz übertrifft sie

Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 33 Cent, während Analysten 51 Cent erwartet hatten. Im Vorjahresquartal betrug der Gewinn 40 Cent pro Aktie. Der Umsatz stieg dagegen auf 28,2 Milliarden Dollar und übertraf die Prognose von 25,7 Milliarden Dollar deutlich. Die Tesla-Aktie gab im nachbörslichen Handel zunächst um rund drei Prozent nach.

Elon Musks Strategiewechsel belastet die Kasse

Konzernchef Elon Musk hatte den Fokus zuletzt verstärkt von der Autoproduktion auf KI-Projekte wie selbstfahrende Taxis und humanoide Roboter verlagert. Die Investitionen in diesen Bereich sollen in diesem Jahr auf 25 Milliarden Dollar steigen. „Wir investieren massiv in die Zukunft, was kurzfristig den Cashflow belastet, aber langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sichert“, so ein Unternehmenssprecher.

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Ausblick und Marktreaktion

Die hohen Ausgaben für KI und Robotik könnten auch in den kommenden Quartalen die Finanzkennzahlen von Tesla beeinträchtigen. Analysten zeigen sich gespalten: Während einige die langfristige Vision von Musk unterstützen, warnen andere vor zu hohen Risiken. Der Aktienkurs reagierte mit einem Minus von rund drei Prozent im nachbörslichen Handel.

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