Warum Eis in der Eisdiele cremiger ist als zu Hause
Warum Eis in der Eisdiele cremiger ist

Spaghetti-Eis mit Erdbeersoße oder der Schokoladenbecher mit Extra-Streuseln – nirgendwo ist das Eis so cremig wie in der Lieblingseisdiele. Es lässt sich leicht zu Kugeln formen und schmilzt ganz langsam. Zu Hause hingegen muss das Eis erst mehrere Minuten antauen, bevor es portioniert werden kann. Woran liegt das?

Temperaturunterschied als Hauptfaktor

Ein Gefrierschrank daheim ist etwa minus 18 Grad kalt, damit Lebensmittel lange haltbar bleiben. In Eistheken ist es wärmer, dort liegt die Temperatur bei ungefähr minus 11 Grad. So bleibt das Eis weich. Neben der Temperatur ist auch die Zutat Zucker entscheidend für die Konsistenz des Speiseeises.

Zucker senkt den Gefrierpunkt der in der Eiscreme enthaltenen Flüssigkeit und verhindert so die Bildung großer Eiskristalle. In der Eisdiele wird das frisch zubereitete Eis während des Einfrierens ununterbrochen gerührt, gekühlt und dann schnell verkauft. So entstehen nur sehr kleine Eiskristalle.

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Harte Kristalle durch Wieder-Einfrieren

Das Eis aus der heimischen Gefriertruhe hingegen bekommt oft größere, harte Kristalle auf der Oberfläche, wenn man es wieder einfriert, nachdem es bereits einmal angetaut war. Das Geheimnis von extracremigem Eis ist also vor allem Physik: Es muss perfekt temperiert sein und darf nur kleine Eiskristalle haben.

Die Erklärung stammt aus dem Magazin „DEIN SPIEGEL“, dem Nachrichten-Magazin für Kinder. Es erscheint monatlich und bietet verständlich geschriebene Geschichten aus aller Welt, Interviews und News aus Politik und Gesellschaft.

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