Auf der Krebsmesse „YES!CON“ in Berlin haben drei Betroffene mit unheilbaren Krebserkrankungen ihre bewegenden Geschichten geteilt. Sie berichteten, was ihnen im Leben Halt gibt und wie sie die Hoffnung nicht verlieren. Eine von ihnen ist Marijke F., bei der eine seltene und unheilbare Lungenkrebsmutation diagnostiziert wurde. Trotz der schweren Diagnose geht sie ihrer Leidenschaft, dem Kitesurfen, bis heute nach.
Marijke F.: Leben mit seltener Lungenkrebsmutation
Marijke F. leidet an einer seltenen Form von Lungenkrebs, die als unheilbar gilt. Dennoch hat sie ihren Lebensmut nicht verloren. „Ich mache weiter, weil ich das Leben liebe“, sagte sie auf der Messe. Das Kitesurfen gebe ihr Kraft und das Gefühl von Freiheit. „Wenn ich auf dem Wasser bin, vergesse ich für einen Moment die Krankheit“, so die Betroffene. Ihre Geschichte zeigt, dass auch mit einer unheilbaren Diagnose ein erfülltes Leben möglich ist.
Drei Betroffene teilen ihre Erfahrungen
Neben Marijke F. traten zwei weitere Krebspatienten auf der YES!CON auf. Sie alle eint der Wille, trotz der Erkrankung positiv zu bleiben. Ein Patient berichtete, wie ihm die Familie Halt gebe, eine andere nannte die Musik als ihre Stütze. Die Messe, die sich an Krebspatienten, Angehörige und medizinisches Fachpersonal richtet, bot eine Plattform für Austausch und Information. Rund 2000 Besucher kamen zur Veranstaltung.
Hoffnung trotz unheilbarer Diagnose
Die Berichte der Betroffenen machen deutlich: Eine unheilbare Krebserkrankung bedeutet nicht das Ende der Lebensfreude. „Man muss lernen, mit der Krankheit zu leben und sich nicht unterkriegen zu lassen“, sagte Marijke F. Sie und die anderen Patienten ermutigen andere, sich Unterstützung zu suchen und eigenen Leidenschaften nachzugehen. Die YES!CON zeigte, wie wichtig solche Begegnungen für die psychische Gesundheit sind.



