BILD-Kindergesundheitsgipfel 2026: Starke Kinder für eine starke Zukunft
BILD-Kindergesundheitsgipfel 2026: Starke Kinder

Kinder sind unsere Zukunft. Doch wie gesund wächst diese Zukunft eigentlich auf? Immer mehr junge Menschen kämpfen mit psychischen Belastungen, Übergewicht, Suchtgefahren oder Krankheiten, die oft viel zu spät erkannt werden. Gleichzeitig stehen Eltern, Schulen und Ärzte vor immer größeren Herausforderungen. Beim vierten Kindergesundheitsgipfel am Dienstag hat BILD deshalb die wichtigsten Stimmen aus Politik, Medizin, Wissenschaft und Gesellschaft zusammengebracht. Thema: die Zukunft unserer Kinder.

Die drängendsten Fragen des Gipfels

Wie schaffen wir bessere Chancen für Kinder? Wie erkennen wir Krankheiten früher? Wie schützen wir junge Menschen vor Sucht, Desinformation und psychischen Krisen? Und was braucht es, damit Kinder stark, gesund und selbstbewusst ins Leben starten können? Der Gipfel macht deutlich: Gesundes Aufwachsen ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist eine Aufgabe für uns alle.

Eröffnung durch Bundesfamilienministerin Karin Prien

Bundesfamilienministerin Karin Prien (60, CDU) eröffnete den Gipfel und betonte die Bedeutung der Gesundheit für die Zukunftschancen von Kindern. Sie versteht Gesundheit nicht nur als medizinische Versorgung, zugleich müssen auch Ernährung, Bewegung, mentale Gesundheit und der Umgang mit der digitalen Welt betrachtet werden. „Bei uns zu Hause gab es z. B. nur dünne Apfelschorle oder Wasser. Fanta nur zu Geburtstagen“, sagt die dreifache Mutter. „Zuletzt haben wir den Zuckergehalt normaler Apfelschorle und Cola verglichen – der ist fast identisch.“ So bringe man Kindern ein Gefühl für gesunde Ernährung bei. Fakt ist: Nur wenn Kinder sich wohlfühlen, können sie starke Jugendliche und starke Erwachsene werden, sagt Prien. „Kinder sind auch unsere Gegenwart, nicht nur unsere Zukunft.“

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Diskussionen und Expertenrunden

Im Anschluss diskutierten die rund 100 Experten über die Ernährung von Kindern, ihre mentale Gesundheit und Kommunikation in Familien. Sie erklärten, wie Diabetes Typ 1 rechtzeitig erkannt und behandelt werden kann. Und alle waren sich einig: Kinder brauchen Helden. Vorbilder sind die beste Motivation für Bewegung im Alltag. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem Prof. Bernd Böttiger, André Szymkowiak, Dr. Kerstin Paschke, Rüdiger Scharf, Dr. Christiane Look, Prof. Peter Achenbach, Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dr. Michael Hubmann, Kati Degenhardt (BILD), Karin Prien, Friede Springer, Prof. Manfred Gahr, Carolin Hulshoff Pol (BILD), Hans Martin Hermann, Sarah Majorczyk, Stefanie May (beide BILD) und Prof. Florian Hermann. KiKa-Moderatorin Clarissa Correa da Silva (35) führte durch den vierten BILD-Kindergesundheitsgipfel.

Fazit und Ausblick

Der Gipfel machte deutlich, dass die Gesundheit von Kindern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Von der Politik über die Medizin bis hin zu den Familien selbst – alle müssen an einem Strang ziehen, um Kindern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. Die nächsten Schritte werden nun in den Arbeitsgruppen des Gipfels weiterverfolgt.

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