Rettungshubschrauber „Christoph 66“ startet von neuer Station in Rockenhausen
„Christoph 66“ startet von neuer Station in Rockenhausen

Der Rettungshubschrauber „Christoph 66“ in der Pfalz hat seinen Betrieb von der neu gebauten Station in Rockenhausen-Dörnbach im Donnersbergkreis aufgenommen. Die Maschine startete nach Angaben der gemeinnützigen ADAC Luftrettung am Donnerstagabend zu einem ersten Einsatz wegen eines Hausbrandes in Kottweiler-Schwanden im Kreis Kaiserslautern. Offiziell eingeweiht wird die neue Luftrettungsstation am 10. August.

Hintergrund: 11.000 Einsätze seit 2019

„Christoph 66“ wurde laut der ADAC Luftrettung 2019 in Dienst gestellt. Seitdem flog er mehr als 11.000 Einsätze. Zuletzt hob der Hubschrauber vom Flugplatz Imsweiler ab, nun hat er mit dem Neubau der Rettungsstation in Rockenhausen eine neue, dauerhafte Heimat. Im Hangar der Station können bei Bedarf zwei Helikopter untergebracht werden.

Langfristiger Vertrag mit dem Land bis 2048

Die ADAC Luftrettung hatte 2023 einen langfristigen Vertrag für den Rettungshubschrauber mit dem Innenministerium in Mainz geschlossen, die Konzession läuft bis 2048. Der damals geschlossene Vertrag sah nicht nur den Betrieb des Hubschraubers, sondern auch den Bau und Betrieb der Luftrettungsstation vor. Das Einsatzgebiet der Maschine umfasst neben dem Donnersbergkreis auch Stadt und Kreis Kaiserslautern sowie die Kreise Birkenfeld und Kusel.

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Regionale Luftrettung im Vergleich

In früheren Jahren war in der Region einmal eine Maschine der Johanniter Luftrettung im Einsatz gewesen, allerdings nur auf Basis einer Vereinbarung mit dem Westpfalz-Klinikum für Patiententransporte innerhalb des Krankenhausverbundes. Außer „Christoph 66“ gibt es in Rheinland-Pfalz noch Rettungshubschrauber in Mainz, Koblenz, Wittlich und Ludwigshafen.

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