Hitze überlisten: So schützen Sie Gehirn und Kreislauf mit einfachen Tricks
Hitze überlisten: Tipps für Gehirn und Kreislauf

Hitze bringt den Körper schnell an seine Grenzen. Besonders das Gehirn leidet unter hohen Temperaturen. Für Kinder, Vorbelastete und ältere Menschen kann das gefährlich werden – sogar tödlich. Studien geben nun Tipps, wie man Gehirn und Kreislauf rechtzeitig entlastet.

Minztee statt Eisgetränke

Statt eiskalter Getränke empfehlen Forscher unter anderem Minztee. Das enthaltene Menthol aktiviert Kälterezeptoren im Mund und vermittelt dem Gehirn ein Frischegefühl, ohne den Kreislauf durch eisige Flüssigkeiten zusätzlich zu belasten. So wird der Körper gekühlt, ohne dass es zu einem Kälteschock kommt.

Kokoswasser und wasserreiches Obst

Ausreichendes Trinken bleibt essenziell. Kokoswasser versorgt den Körper nicht besser mit Flüssigkeit als Wasser, verursachte in einer Studie nach körperlicher Belastung aber seltener Übelkeit oder Völlegefühl. Zudem liefert es Elektrolyte wie Kalium. Wasserreiches Obst und Gemüse wie Melonen, Gurken oder Beeren können die Wasserreserve des Körpers erhöhen und so zur Flüssigkeitsversorgung beitragen, wie Untersuchungen zeigen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die richtige Kleidung

Auch die Kleidung macht einen Unterschied: Setzen Sie auf eine einzige Lage aus atmungsaktiven Stoffen wie Leinen, Viskose oder dünner Baumwolle. Das lässt die Luft zirkulieren und verhindert einen gefährlichen Hitzestau direkt am Körper.

Kühlung durch nasse Tücher

Zur Abkühlung empfehlen die Studien zudem kalte Waschlappen an Handgelenken, Schläfen oder Nacken. Eine Studie aus Japan zeigte, dass das Areal im Gehirn, das die Temperaturregulation steuert, daraufhin Stoffwechselprozesse drosselt, die Wärme erzeugen. Auch nasse Handtücher oder Bettlaken in der Wohnung können durch Verdunstung für etwas Abkühlung sorgen.

Zerstoßenes Eis mit Vorsicht

Forscher empfehlen überdies, zerstoßenes Eis zu essen – einen kleinen Becher. Es kann die Körperkerntemperatur senken, darf aber ausreichendes Trinken nicht ersetzen. Wer trotz des Kühleffekts zu wenig Flüssigkeit aufnimmt, riskiert weiterhin, dass der Körper austrocknet.

Nicht ins kalte Wasser springen

Hitze stresst das Herz-Kreislauf-System und erhöht das Infarktrisiko. Der Sprung in kaltes Wasser kann zu einem lebensbedrohlichen Kälteschock führen. Seien Sie besonders rücksichtsvoll mit sich: Bei Hitze benötigt der Körper einfach mehr Pausen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration