EU-Zulassung: Neue Hoffnungstherapie für Multiple Sklerose
Neue MS-Therapie in der EU zugelassen

EU-Zulassung für neues MS-Medikament

Rund 300.000 Menschen in Deutschland leben mit Multipler Sklerose (MS), viele von ihnen mit einer besonders schweren Form, für die es bisher keine gezielte Behandlung gab. Nun hat die Europäische Union erstmals ein Medikament speziell für die sekundär progrediente Multiple Sklerose zugelassen.

Wirkung direkt im Gehirn

Das neue Medikament setzt direkt im Gehirn an und soll dort die chronische Entzündung bremsen. Experten sprechen von einem Durchbruch für Patienten, da es die Progression der Erkrankung verlangsamen kann. Die Therapie richtet sich an Patienten, die bereits eine sekundär progrediente Form der MS entwickelt haben, bei der die Krankheit stetig fortschreitet.

Zugang für deutsche Patienten

Wann deutsche Patienten Zugriff auf das Medikament haben werden, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Zulassung in der EU ist der erste Schritt; nun müssen nationale Zulassungsbehörden und Krankenkassen über die Erstattung entscheiden. Laut Schätzungen könnte die Therapie innerhalb weniger Monate verfügbar sein.

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Risiken und Nebenwirkungen

Wie bei allen MS-Therapien gibt es auch bei diesem Medikament Risiken. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Infektionen und allergische Reaktionen. Patienten sollten vor Beginn der Behandlung umfassend von ihrem Neurologen beraten werden. Die genauen Risiken werden in der Fachinformation beschrieben.

Bedeutung für die MS-Forschung

Die Zulassung markiert einen Meilenstein in der MS-Forschung. Bisher gab es keine spezifische Therapie für die sekundär progrediente Form. Das Medikament könnte den Krankheitsverlauf vieler Patienten positiv beeinflussen und ihre Lebensqualität verbessern. Weitere Studien laufen, um die Langzeitwirkung zu untersuchen.

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