Fall D4vd: Eltern des Opfers stürmen aus Gerichtssaal bei grausigen Details
D4vd-Prozess: Eltern des Opfers fliehen aus Gerichtssaal

Los Angeles – Im Horror-Prozess gegen US-Rapper D4vd (21) sind am dritten Tag der Voranhörung neue erschütternde Details bekannt geworden. Die Eltern des 14-jährigen Opfers Celeste Rivas Hernandez, Vater Jesus Rivas und Mutter Mercedes Martinez, konnten die grausamen Schilderungen nicht länger ertragen und stürmten aus dem Gerichtssaal. Sie hatten seit Prozessbeginn nur wenige Meter von dem Angeklagten – bürgerlich David Anthony Burke – entfernt gesessen und immer wieder bitterlich geweint, als Fotos ihrer Tochter gezeigt wurden. Am Donnerstag riss ihnen der Bericht des Gerichtsmediziners Grant Ho den letzten Nerv.

Eltern des Opfers am Limit

Familienanwalt Patrick Steinfeld erklärte: „Sie wollten Stärke zeigen und sind für Celeste hier, aber es war extrem schlimm. Sie sind sprachlos und versuchen einfach, als Eltern ihr Bestes zu geben.“ Die Eltern verließen den Saal noch vor der Aussage des Gerichtsmediziners.

Grausige Details zur Leiche

Gerichtsmediziner Grant Ho beschrieb im Zeugenstand, dass der Leichnam von Celeste Rivas Hernandez bei der Autopsie nur noch 32 Kilogramm wog. Neben der starken Verwesung seien mehrere „Verletzungen am Körper“ festgestellt worden. Zudem entdeckten die Experten bei der Untersuchung eine Zahnspange des Mädchens.

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Besonders heftig war die Aussage von Lisa Lahendro, einer Forensikerin des LAPD. Sie offenbarte, dass neben den Überresten von Celeste auch einzelne Kleidungsstücke gefunden wurden – darunter Unterwäsche der Marke Victoria’s Secret, ein trägerloses Oberteil und schwarze Leggings, die offenbar zerschnitten waren. Während der Zeugenaussage saß Rapper D4vd stoisch im Häftlingsanzug neben seiner Anwältin, während auf einer Leinwand Fotos der Kleidungsstücke gezeigt wurden.

Erdrückende Beweislage gegen D4vd

Die bisherige Beweislage gegen den Rapper ist erdrückend. Ermittler wollen bei der Durchsuchung seiner Garage in den Hollywood Hills neben Blutspuren auch einen schwarzen Stoff in einem Müllbeutel entdeckt haben, der mit Celestes Kleidung übereinstimmen soll. Zudem sollen Handy- und Tesla-Daten die auffälligen Bewegungen D4vds kurz nach der mutmaßlichen Horrortat im April 2025 zeigen. Celeste war am Mietshaus des Musikers abgesetzt worden. Laut Staatsanwaltschaft soll er sie dort erstochen, mit einer Kettensäge zerstückelt und die Überreste in Säcken in seinem Auto verstaut haben.

Nach Aussage von LAPD-Detective William Roecker, einem Spezialisten für Mobilfunkdaten, soll D4vd in der Tatnacht gegen 23.30 Uhr von seinem Wohnsitz in Richtung einer abgelegenen Gegend in Santa Barbara County gefahren sein. Genau dort, so die Ermittler, wurde Anfang des Jahres der Reisepass von Celeste gefunden.

Nächster Schritt im Verfahren

Am Freitag soll eine letzte Voranhörung im Fall D4vd stattfinden. Danach entscheidet die zuständige Richterin, ob ein hinreichender Tatverdacht besteht, um den Fall offiziell vor Gericht zu bringen. Der Rapper soll eine verbotene Beziehung mit der Minderjährigen geführt und sie später zerstückelt haben, so die Staatsanwaltschaft.

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