Der 1. FC Köln will Said El Mala in diesem Sommer offenbar nicht mehr verkaufen. Wie der „Geißblog“ berichtet, haben die Verantwortlichen die Verhandlungen mit Borussia Dortmund beendet. Grund sollen sowohl die Höhe des Angebots als auch die Art und Weise sein, wie der BVB auf den Spieler eingewirkt habe. RB Leipzig habe Köln zudem mitgeteilt, die Forderungen des FC derzeit nicht erfüllen zu können.
Dortmunds Angebot im Detail
Sky hatte am Vortag exklusiv berichtet, dass Dortmund 26 Millionen Euro fix sowie jeweils acht Millionen Euro an leicht und schwer erreichbaren Boni geboten hatte. Insgesamt wäre die Summe damit auf bis zu 42 Millionen Euro gestiegen. Dennoch lehnte Köln ab. Der Verein zeigte sich verärgert über die Vorgehensweise des BVB, der nach Informationen des „Geißblog“ intensiv auf den Spieler eingewirkt haben soll, um einen Wechsel zu forcieren.
Leipzig scheitert an finanziellen Hürden
Auch RB Leipzig, das ebenfalls Interesse an El Mala bekundet hatte, zog sich zurück. Der Klub teilte Köln mit, dass man die gestellten Forderungen des FC derzeit nicht erfüllen könne. Damit bleibt El Mala vorerst beim 1. FC Köln, der auf eine hohe Ablösesumme pocht. Der 22-jährige Offensivspieler hatte in der vergangenen Saison mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und gilt als eines der größten Talente der Bundesliga.
Auswirkungen auf die Kaderplanung
Der Abbruch der Verhandlungen dürfte die Kaderplanung beider Vereine beeinflussen. Borussia Dortmund muss nun nach Alternativen suchen, während Köln mit El Mala plant. Der FC hofft, dass der Spieler die Situation professionell annimmt und weiterhin sein volles Potenzial abruft. Ein Verkauf im Winter oder im nächsten Sommer ist nicht ausgeschlossen, falls ein passendes Angebot eingeht.



