Erfurter Drogenlabor-Urteil: Revision gegen zwei Hauptangeklagte
Erfurter Drogenlabor: Revision gegen zwei Hauptangeklagte

Urteil zu Erfurter Drogenlabor: Teilweise Revision eingelegt

Im Prozess um ein großes Drogenlabor in Erfurt ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Für zwei der drei Angeklagten geht der Fall in die nächste Instanz. Wie das Landgericht Erfurt mitteilte, haben die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung eines Angeklagten Revision eingelegt. Damit dürfte bislang nur die gegen einen der Männer verhängte Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren Bestand haben.

Revision gegen Hauptangeklagte

Die Revision der Staatsanwaltschaft richtet sich gegen die Verurteilungen der beiden Hauptangeklagten, die Haftstrafen von 14 Jahren sowie 13 Jahren und sechs Monaten erhielten. Auch die Verteidigung des zu 14 Jahren verurteilten Mannes will die Entscheidung überprüfen lassen. Das Landgericht Erfurt hatte die drei Männer am 16. Juli wegen mehrerer Drogendelikte schuldig gesprochen.

Professionelle Drogenküche in Erfurt

Nach Überzeugung der Richter machten sie sich unter anderem in mehreren Fällen des Handels mit Cannabis und anderen Drogen im großen Stil schuldig, teils als Bande. In einer professionell eingerichteten Drogenküche in Erfurt sollen sie zwischen Mitte 2020 und Februar 2022 mindestens 40 Kilogramm Crystal Meth hergestellt haben. Die Angeklagten hatten sich im Prozess überwiegend geständig gezeigt.

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Strafmaß und weitere Details

Jeweils sechs Monate der Freiheitsstrafen gelten bereits als vollstreckt. In das Strafmaß flossen zudem frühere Verurteilungen aus einem anderen Drogenverfahren gegen die Männer ein. Die Staatsanwaltschaft hatte etwas längere Gesamtfreiheitsstrafen gefordert, die Verteidiger kürzere.

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