Fall Fabian: Polizist schließt andere Täter aus
Fall Fabian: Polizist schließt andere Täter aus

Am 14. Prozesstag im Mordfall des achtjährigen Fabian sagten vier Polizisten vor dem Landgericht Rostock aus. Besonders erwartet wurde die Aussage des ersten Beamten am Tatort. Er schloss andere Täter aus und bestätigte, dass Gina H. die Ermittler zur Leiche führte. Drei weitere Polizisten vernahmen Zeugen, darunter Olaf K. und Christian D., die ebenfalls von Gina H. zum Fundort gebracht wurden, ohne die Polizei zu informieren.

Staatsanwalt Schley betonte, dass mehrere Zeugen Widersprüche in Gina H.s Aussagen geschildert hätten. Ein mögliches Zeitfenster am 9. Oktober deute auf ein früheres Zusammentreffen von Angeklagter und Opfer hin. Verteidiger Andreas Ohm widersprach: „Welchen Beweiswert das haben soll, weiß ich nicht.“

Polizist S. rekonstruierte minutiös die Tagesabläufe am 10. Oktober. Fabians Handy war letztmalig um 10.51 Uhr aktiv. Zwei Minuten später wurde Gina H.s Auto in der Nähe erfasst. Um 11.10 Uhr loggte sich ihr Handy nahe Lohmen ein, unweit des späteren Tatorts. Um 11.22 Uhr schaltete sie es aktiv aus. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass sie Grillanzünder besorgte und später zurückkehrte, um die Leiche anzuzünden.

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Ein Foto eines Waldwegs auf Gina H.s Handy, datiert auf den 10. Oktober, führte die Ermittler zu einem Waldstück nahe des Leichenfundorts. Der nächste Prozesstag am Freitag soll die Tat rekonstruieren, ein Sachverständiger wird aussagen.

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