Festnahmen nach Durchsuchungen in Berlin wegen Erpressung
Festnahmen in Berlin: Erpressungsverdacht

Durchsuchungen in Berlin: Drei Männer festgenommen

Bei richterlich angeordneten Durchsuchungen in Berlin sind drei Männer vorläufig festgenommen worden. Die Einsatzkräfte fanden unter anderem scharfe Schusswaffen, Munition und Drogen. Der Vorwurf: versuchte schwere räuberische Erpressung.

Die Festnahmen im Detail

Am Donnerstagmorgen durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft mehrere Wohnungen in den Berliner Stadtteilen Tempelhof, Hellersdorf und Kreuzberg. Dabei wurden zwei 23-jährige Männer und ein 44-jähriger Mann vorläufig festgenommen. Gegen einen der 23-Jährigen lag bereits ein Haftbefehl wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung vor. Der andere 23-Jährige soll in Untersuchungshaft genommen werden und wird am Freitag einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Freilassung des 44-Jährigen

Der 44-jährige Beschuldigte wurde hingegen wieder freigelassen. Zwar besteht laut Staatsanwaltschaft ein dringender Tatverdacht gegen ihn, jedoch liegen keine ausreichenden Haftgründe vor. So bestehe etwa keine Fluchtgefahr.

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Beschlagnahmte Gegenstände

Die Ermittler der „BAO Ferrum“ stellten zwei scharfe Schusswaffen und über einhundert Schuss Munition sicher. Zudem wurden mehrere Mobiltelefone, Drogen, Feinwaagen und Verpackungsmaterial beschlagnahmt. Die Durchsuchungen erfolgten im Auftrag der Ermittlungsgruppe „Telum“ der Staatsanwaltschaft Berlin.

Hintergrund der Sondereinheiten

Die Sondereinheit „BAO Ferrum“ wurde zur Bekämpfung gewalttätiger Gruppen und Schusswaffenkriminalität eingerichtet. Die Ermittlungsgruppe „Telum“ wurde Ende Februar gegründet, um die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität zu verstärken.

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