Am Flughafen Köln/Bonn sorgte ein unscheinbarer Kugelschreiber für Aufsehen: Bei der Luftsicherheitskontrolle schlugen die Detektionsgeräte Alarm, und die Sicherheitskräfte entdeckten im Inneren des Stifts eine versteckte Klinge. Der Gegenstand befand sich im Handgepäck eines 37-jährigen tunesischen Reisenden, der damit in den Sicherheitsbereich gelangen wollte.
Bundespolizei spricht von ungewöhnlichem Fund
„So etwas sieht man bei der Luftsicherheitskontrolle am Flughafen Köln/Bonn nicht jeden Tag“, erklärte Oliver Hünewinckell, Sprecher der Bundespolizei. Die aufmerksamen Mitarbeiter bemerkten den ungewöhnlichen Stift rechtzeitig und alarmierten die Bundespolizei. Beim Abschrauben der Hülle offenbarte sich eine Klinge mit scharfen Kanten – eine als Kugelschreiber getarnte Waffe.
Strafverfahren eingeleitet
Die Beamten stellten klar, dass es sich nicht um eine harmlose Regelverletzung handelt. Nach dem Waffengesetz sind bereits der Besitz und das Führen einer getarnten Waffe strafbar. Der Mann durfte seine Reise fortsetzen und ohne das Kugelschreibermesser nach Tunis ausreisen. „Allerdings erwartet ihn nun ein Strafverfahren“, so Hünewinckell. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 37-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Getarnte Waffen im Fokus der Sicherheitsbehörden
Der Vorfall am Flughafen Köln/Bonn zeigt, dass Sicherheitskräfte stets wachsam sein müssen. Getarnte Waffen wie dieser Kugelschreiber stellen eine besondere Herausforderung dar, da sie auf den ersten Blick harmlos wirken. Die Bundespolizei betont, dass die Sicherheitskontrollen an deutschen Flughäfen hohen Standards entsprechen und solche Gegenstände in der Regel zuverlässig erkannt werden.



