Husum: Sieben Monate alter Säugling geschüttelt – Eltern unter Verdacht
Husum: Baby geschüttelt – Eltern unter Verdacht

In Husum (Schleswig-Holstein) schwebt ein sieben Monate alter Säugling nach einem mutmaßlichen Schütteltrauma in Lebensgefahr. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln gegen die 20-jährige Mutter und den 25-jährigen Vater des Babys wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag.

Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Wie die Polizei mitteilte, besteht der konkrete Verdacht, dass der Säugling geschüttelt worden sei. Der Junge befindet sich derzeit in einem Krankenhaus im Koma und schwebt in Lebensgefahr. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen. „Insbesondere sind noch rechtsmedizinische Gutachten erforderlich“, hieß es in einer Mitteilung der Polizei.

Rettungseinsatz am Montagabend

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Montagabend, als die Besatzung eines Rettungshubschraubers zu einem Notfall gerufen wurde. Der Säugling musste wiederbelebt werden. Anschließend wurde der Junge in eine Klinik nach Heide geflogen. Dort stellten die Ärzte Verletzungen fest, die auf ein Schütteltrauma hindeuten.

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Eltern bisher nicht polizeilich in Erscheinung getreten

Ermittelt wird gegen die 20-jährige Mutter und den 25-jährigen Vater des Babys. Beide Elternteile seien bisher nicht als Beschuldigte von Straftaten in Erscheinung getreten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Geschehens zu rekonstruieren.

Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob ein Haftbefehl gegen die Eltern beantragt wird. Die rechtsmedizinischen Gutachten sollen Klarheit über die genauen Ursachen der Verletzungen bringen. Der Zustand des Säuglings bleibt weiterhin kritisch.

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