IT-Probleme in Berliner Justiz: Anmeldeprobleme am Dienstag
IT-Probleme in Berliner Justiz: Anmeldeprobleme am Dienstag

Weiterhin IT-Probleme bei Berliner Gerichten

Die IT-Probleme bei den Berliner Straf- und Zivilgerichten dauern auch am Dienstag an. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Justizkreisen erfuhr, konnten sich am Morgen zunächst nur vereinzelt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Systeme einwählen und E-Mails verschicken. Am Vormittag war eine Videokonferenz mit der Präsidentin des Kammergerichts und den Direktoren der Amts- und Landgerichte angesetzt, um die Lage zu erörtern.

Eine Sprecherin der Senatsjustizverwaltung erklärte, die Probleme sollten größtenteils behoben sein. Es könne jedoch weiterhin zu Schwierigkeiten bei der Anmeldung in die Systeme kommen. Die Server werden vom landeseigenen IT-Dienstleister (ITDZ) betrieben. Dieser hatte am Dienstagmorgen noch keine neuen Informationen zum aktuellen Stand.

Seit Montag massive Einschränkungen

Die IT-Probleme sorgen seit Montagmorgen für große Einschränkungen bei der Berliner Justiz. Nach Angaben der Justizverwaltung handelt es sich um ein Lizenzproblem für eine Schnittstellensoftware, die für das Einwählen auf die Server nötig ist. Betroffen waren am Montag alle Amtsgerichte, das Kriminalgericht in Moabit, die beiden Landgerichte und das Kammergericht. Wegen der massiven Probleme wurden alle Beschäftigten am Montagmittag nach Hause geschickt, wie ein Sprecher des Kammergerichts sagte.

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Bereits in den Wochen zuvor gab es aus Justizkreisen Klagen über Probleme mit dem IT-System. Erst am Freitag kam es zu stundenlangen Ausfällen, wie Richterinnen und Richter berichten. Die wiederholten Störungen werfen Fragen zur Zuverlässigkeit der IT-Infrastruktur auf.

Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb

Die anhaltenden IT-Probleme haben den Geschäftsbetrieb der Berliner Justiz erheblich beeinträchtigt. Am Montag mussten alle Beschäftigten nach Hause geschickt werden, was zu Verzögerungen bei laufenden Verfahren führte. Auch am Dienstagmorgen war der Zugang zu den Systemen nur eingeschränkt möglich. Die Justizverwaltung arbeitet daran, die Probleme zu beheben, doch die genaue Ursache und Dauer der Störungen sind noch unklar.

Der IT-Dienstleister ITDZ steht in der Kritik, da die Server von ihm betrieben werden. Eine schnelle Lösung wird von den Betroffenen dringend erwartet, um den Normalbetrieb wiederherzustellen.

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