Mehrere Rettungskräfte haben am Sonntag einen verunglückten Jugendlichen aus der Spree in Berlin-Oberschöneweide gezogen. Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, waren rund 50 Einsatzkräfte, darunter Taucher, Rettungsboote und ein Hubschrauber, an der Suchaktion am Kaisersteg beteiligt.
Notruf nach Badeunfall
Der Notruf war am Nachmittag eingegangen, nachdem ein Jugendlicher beim Schwimmen in der Spree plötzlich verschwunden war. Ein Zeuge berichtete einem Reporter des Tagesspiegels, dass der Jugendliche vom Ufer bis zur Mitte des Flusses geschwommen sei und dann nicht mehr gesehen wurde. Ein Freund des Vermissten sei daraufhin auf den Kaisersteg gelaufen und in die Spree gesprungen, um ihn zu suchen, konnte ihn jedoch nicht finden.
Großaufgebot an Rettungskräften
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) war ebenfalls am Einsatz beteiligt. Insgesamt durchkämmten die Helfer den Flussabschnitt mit Booten und Tauchern, unterstützt von einem Hubschrauber aus der Luft. Nach etwa einer Stunde konnten die Taucher den Jugendlichen aus dem Wasser ziehen.
Gesundheitszustand unklar
Der Gesundheitszustand des Verunglückten ist bislang unklar. Die Rettungsmaßnahmen liefen dem Feuerwehrsprecher zufolge auch am späten Abend noch. Der Jugendliche wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun die genauen Umstände des Unfalls.



