Kletterer im Erzgebirge nach 12-Meter-Sturz aus Schlucht gerettet
Kletterer nach 12-Meter-Sturz aus Schlucht gerettet

Drama in der Wolkensteiner Schweiz südlich von Chemnitz im Erzgebirge: Ein Kletterer stürzte am Mittwoch zwölf Meter in die Tiefe. Bergretter mussten den Schwerverletzten mithilfe eines Hubschraubers aus dem unwegsamen Gelände bergen. Der Notruf ging gegen 12.30 Uhr in der Leitstelle ein. Daraufhin rückten Bergwacht, Notarzt, Sanitäter, zwei Rettungshubschrauber und die Feuerwehr aus Wolkenstein (Sachsen) zu dem beliebten Klettergebiet aus.

Schwierige Rettung im steilen Gelände

Die Helfer seilten sich zu dem Verunglückten am Fuße eines Klettersteigs ab. Er lag etwa zwölf Meter unterhalb der Absturzstelle in schwer zugänglichem Gelände. Aufgrund des steilen und unwegsamen Terrains hatten die Einsatzkräfte keine Chance, das Opfer über den Steig in Sicherheit zu bringen. Die Besatzung eines der beiden Hubschrauber ließ die Seilwinde hinab. Nach etwa zwei Stunden konnte ein Bergretter die Trage mit dem Verletzten an den Haken nehmen und half dabei, ihn auszufliegen. Der Kletterer kam in eine Klinik.

Ursache noch unklar – Polizei ermittelt

Details zum Unfallhergang oder zur Identität des Kletterers sind bisher nicht offiziell bestätigt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen. Es bleibt unklar, ob ein technischer Defekt, menschliches Versagen oder äußere Umstände zu dem Sturz führten.

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