Höchststrafe für den Todesfahrer von Magdeburg
Das Landgericht Magdeburg hat den Todesfahrer vom Weihnachtsmarkt zur Höchststrafe verurteilt: lebenslange Haft. Der Vorsitzende Richter stellte fest: „Er hatte die Absicht, alle, die ihm in den Weg kamen, zu töten.“ Das Urteil erging am 26. Juni 2026. Der Fall könnte Politik und Justiz noch weiter beschäftigen.
Tathergang und Motiv
Der Angeklagte Abdulmohsen war am 20. Dezember 2024 mit einem schweren Geländewagen in eine Menschenmenge auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast. Fünf Menschen starben, mehr als 200 wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft warf ihm Mord in fünf Fällen sowie versuchten Mord vor. Der Richter betonte, der Täter habe „kein Mitgefühl empfunden“ und kaltblütig gehandelt.
Reaktionen und Ausblick
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigung kündigte Revision an. Politiker forderten eine Verschärfung des Strafrechts für derartige Taten. Der Fall könnte den Bundesgerichtshof und möglicherweise das Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Die Stadt Magdeburg steht noch immer unter dem Eindruck der Tat.



