Mordprozess Fabian: Finanzielle Not trieb Gina H. zur Verzweiflung
Mordprozess Fabian: Finanzielle Not der Angeklagten

Finanzielle Abhängigkeit und verzweifelte Geldbeschaffung

Im Prozess um den Mord an dem achtjährigen Fabian rückt die finanzielle Notlage der Angeklagten Gina H. immer stärker in den Mittelpunkt. Die Staatsanwaltschaft sieht in den massiven Geldsorgen ein zentrales Tatmotiv. Die 38-Jährige war nach Ermittlungen finanziell stark von ihrem Ex-Partner, ihrer Familie und einem älteren Gönner abhängig.

Luxusleben auf Pump: Fünf Pferde und ein teurer Pick-up

Gina H. führte einen aufwendigen Lebensstil, der ihre finanziellen Möglichkeiten bei weitem überstieg. Sie besaß fünf Pferde und einen teuren Pick-up, was zu immer neuen Rechnungen führte. Die Kosten für Tierarzt, Futter und Unterhalt der Fahrzeuge türmten sich auf. Um an Geld zu kommen, verfolgte die Angeklagte laut Staatsanwaltschaft mehrere verzweifelte Ideen: Sie versuchte, Aktfotos von sich zu verkaufen, suchte nach Sponsoren und bot Gegenstände auf eBay an.

Digitale Spuren auf dem Handy

Die Ermittler fanden auf dem Handy von Gina H. zahlreiche digitale Spuren, die ihre finanzielle Notlage und ihre Versuche, Geld zu beschaffen, belegen. So durchsuchte sie wiederholt nach Möglichkeiten, schnell an Bargeld zu kommen. Die Auswertung der Chatverläufe und Suchanfragen zeigt ein Bild wachsender Verzweiflung.

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Der Prozess gegen Gina H. wird am Landgericht Rostock geführt. Die Angeklagte muss sich wegen Mordes an dem achtjährigen Fabian verantworten. Der Junge war im vergangenen Jahr tot aufgefunden worden. Die Staatsanwaltschaft wirft Gina H. vor, ihn aus Habgier getötet zu haben, um an eine Versicherungssumme zu gelangen. Die Verteidigung bestreitet die Vorwürfe.

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