Neun Jahre Haft nach tödlichem Messerangriff in Kaiserslautern
Neun Jahre Haft nach tödlichem Messerangriff

Das Landgericht Kaiserslautern hat einen 19-Jährigen zu einer Jugendstrafe von neun Jahren verurteilt. Der Angeklagte wurde des Totschlags und des versuchten Totschlags für schuldig befunden. Ein Justizsprecher in der pfälzischen Stadt bestätigte, dass es sich um eine Einheitsjugendstrafe handelt.

Hintergrund des tödlichen Streits

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Jugendlichen vorgeworfen, im Februar in der Kaiserslauterer Innenstadt im Rahmen einer Auseinandersetzung zwei Männer mit einem Messer attackiert zu haben. Ein 22-Jähriger erlag seinen Verletzungen, ein 20-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt. Den Ermittlungen zufolge eskalierte ein Streit um ein Drogengeschäft.

Weitere Verurteilungen

Die 1. Große Jugendstrafkammer sprach den Angeklagten zusätzlich der gefährlichen Körperverletzung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Beleidigung in zwei Fällen schuldig. Laut Anklage stach der Täter dem 22-Jährigen zweimal in den Rücken und traf dabei eine Hauptschlagader. Trotz intensivmedizinischer Behandlung starb das Opfer. Bei seiner Festnahme leistete der Angeklagte körperlichen Widerstand und beleidigte die Polizisten.

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Urteil noch nicht rechtskräftig

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigung kann Berufung einlegen.

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