Polizist verursacht Unfall: Vorwurf der Vertuschung gegen Berliner Polizei
Polizist verursacht Unfall: Vertuschungsvorwurf gegen Polizei

Ein Radfahrer ist in Berlin schwer gestürzt und hat sich einen Knochen im Arm gebrochen. Der Vorfall ereignete sich an einem Stoppschild, als ein Auto dem Radler die Vorfahrt nahm. Was zunächst wie ein alltäglicher Unfall aussieht, entwickelt sich zu einem politischen Skandal: Am Steuer des Wagens saß ein Polizist.

Polizeibeauftragter erhebt schwere Vorwürfe

Der Polizeibeauftragte des Berliner Abgeordnetenhauses hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er wirft den Kollegen des unfallverursachenden Polizisten vor, den Unfall vertuschen zu wollen. „Es gibt Hinweise, dass versucht wird, den Vorfall nicht korrekt zu dokumentieren“, erklärte der Beauftragte. Der Fall sei kein simpler Verkehrsunfall, sondern ein Politikum.

Der Radfahrer, der namentlich nicht genannt wird, hatte nach eigenen Angaben an dem Stoppschild angehalten. Als er anfuhr, sei ihm ein Auto vorgefahren, sodass er bremsen musste, stürzte und sich den Knochen brach. Der Unfall wurde zunächst nicht im Polizeibericht der Hauptstadt aufgeführt.

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Ermittlungen laufen

Der Polizeibeauftragte hat die Ermittlungen aufgenommen. Es werde geprüft, ob die beteiligten Beamten ihre Pflichten verletzt haben. „Wir werden den Sachverhalt gründlich untersuchen und gegebenenfalls disziplinarische Schritte einleiten“, so der Beauftragte. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf das Verhältnis zwischen Polizei und Bürgern in Berlin.

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