Student erlebt Flugzeugunglück am Hamburger Flughafen hautnah
Student erlebt Flugzeugunglück am Hamburger Flughafen

Ein ruhiger Nachmittag wird zum Albtraum

Es war ein ganz normaler Nachmittag am Hamburger Flughafen, als der Student Peter Hamel plötzlich ein lautes Krachen hörte. Gefolgt von einer unheimlichen Stille. Hamel, der damals als Aushilfe auf dem Vorfeld jobbte, zögerte keine Sekunde und rannte in Richtung des Geräuschs. Was er dort sah, sollte ihn für immer prägen: Eine Maschine war von der Landebahn abgekommen und lag schwer beschädigt auf dem Rollfeld.

Die Bergungsarbeiten beginnen

Gemeinsam mit anderen Mitarbeitern half Hamel, die Insassen zu evakuieren und erste Maßnahmen einzuleiten. „Ich habe einfach gemacht, was getan werden musste“, erinnert sich der heute 45-Jährige. Die Rettungskräfte trafen wenig später ein und übernahmen die weitere Versorgung. Insgesamt kamen bei dem Unglück drei Menschen ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt. Die Ursache des Unfalls ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Ein Bild, das Geschichte schrieb

Ein Foto, das Hamel kurz nach dem Unglück aufnahm, zeigt die Reifenspuren der abgedrifteten Maschine auf dem Asphalt. Dieses Bild ging später um die Welt und wurde zum Symbol für die Gefahren des Flugverkehrs. „Ich hatte gar nicht realisiert, wie bedeutend dieses Bild werden würde“, sagt Hamel. „Es war einfach ein Schnappschuss aus dem Moment heraus.“

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Leben mit den Erinnerungen

Das Erlebte ließ Hamel nie wieder los. Er engagierte sich später in der Flugsicherheit und hält Vorträge über seine Erfahrungen. „Man lernt, dass das Leben in Sekundenbruchteilen anders aussehen kann“, so Hamel. Der Vorfall am Hamburger Flughafen bleibt ein Mahnmal für die ständige Wachsamkeit, die in der Luftfahrt nötig ist.

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