Polizei setzt Taser gegen randalierenden Mann in Charlottenburg ein
Taser-Einsatz gegen Randalierer in Charlottenburg

Die Berliner Polizei hat in den frühen Morgenstunden einen Taser gegen einen randalierenden Mann eingesetzt, um ihn festzunehmen. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Charlottenburg, wo der Mann laut Zeugenaussagen Passanten mit Steinen und Stöcken attackiert haben soll.

Einsatz in der Nehringstraße

Gegen 5 Uhr morgens alarmierten Anwohner die Polizei, nachdem sie einen Mann beobachtet hatten, der in der Nehringstraße auf vorbeigehende Menschen mit Steinen und Stöcken losging. Die Beamten trafen den Verdächtigen wenig später auf der Seelingstraße an. Nach Angaben der Polizei folgte der Mann den Anordnungen nicht und wehrte sich gegen die geplante Festnahme.

Ein Polizist drohte daraufhin den Einsatz eines Tasers an und setzte das Elektroschockgerät schließlich ein, um den Mann zu überwältigen. „Der Mann wehrte sich heftig, sodass der Taser eingesetzt werden musste, um die Festnahme zu ermöglichen“, erklärte eine Polizeisprecherin. Verletzt wurde bei dem Vorfall nach ersten Erkenntnissen niemand.

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Krankenhaus zur Überwachung

Nach der Festnahme wurde der Randalierer in ein Krankenhaus gebracht. Dort befindet er sich nun zur routinemäßigen Überwachung. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar; die Polizei ermittelt wegen Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Vorfall zeigt erneut die Diskussion um den Einsatz von Tasern in der Hauptstadt, die in den vergangenen Jahren immer wieder für Debatten gesorgt hat.

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