Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Opfer war Filialleiter
Tödlicher Messerangriff in Regensburg: Opfer war Filialleiter

Mitarbeiter der Hypovereinsbank bei Messerattacke getötet

Der bei einem Messerangriff in einer Regensburger Bankfiliale ums Leben gekommene Mann war ein Mitarbeiter der Hypovereinsbank (HBV). Das teilte die Bank am Abend mit. "Wir sind zutiefst bestürzt über den Verlust eines unserer Kollegen infolge dieses tragischen Vorfalls", hieß es in der Stellungnahme. "Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden sowie bei den weiteren betroffenen Kolleginnen und Kollegen." Die Unterstützung der Mitarbeitenden habe nun höchste Priorität. Die Bank arbeite eng mit den Behörden zusammen.

Tathergang: Bewaffneter Angriff am Nachmittag

Ein 20-jähriger Deutscher war am Nachmittag mit einem Messer bewaffnet in die Bank gekommen und stach auf den Mitarbeiter ein. Die Lage war zunächst unübersichtlich, da sich neben dem Täter noch weitere Menschen in den Räumlichkeiten befanden. Befürchtungen, dass es sich um eine Geiselnahme handele, bestätigten sich nicht. Spezialkräfte konnten zwei Personen unverletzt aus dem Gebäude bringen. Der mutmaßliche Täter ließ sich später widerstandslos festnehmen, wie die Polizei mitteilte.

Opfer erlag schweren Verletzungen im Krankenhaus

Das Opfer des Messerangriffs konnte sich nach Informationen der "Bild"-Zeitung schwer verletzt auf die Straße retten und wurde vom Rettungsdienst erstversorgt. Im Krankenhaus erlag der 58-jährige Filialleiter seinen Verletzungen. Ob es vorher eine Verbindung zwischen Opfer und Täter gab, ist unklar. Das Motiv des Angreifers ist weiterhin unbekannt.

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Ermittlungen und Pressekonferenz angekündigt

Im Laufe des Tages soll der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls. Für den Mittag ist eine Pressekonferenz geplant. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kondolierte den Angehörigen des getöteten Mannes. "Er ist das Opfer eines brutalen, unvermittelten Angriffs und hatte offensichtlich keine Chance", erklärte Herrmann. "Ich bin mit meinen Gedanken bei seiner Familie und den Angehörigen." Er dankte außerdem der Regensburger Polizei und dem Spezialeinsatzkommando für ihren "professionellen und präzisen" Einsatz, bei dem es keine weiteren Verletzten gab.

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