Waldbrand im Kreis St. Wendel: 300 Einsatzkräfte bekämpfen Flammen
Waldbrand im Kreis St. Wendel: 300 Einsatzkräfte

Ein Waldbrand zwischen Primstal und Kastel im saarländischen Kreis St. Wendel hat die gesamte Nacht über die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Auch am frühen Morgen waren noch etwa 50 Helfer vor Ort, nachdem zwischenzeitlich mehr als 300 Einsatzkräfte gegen die Flammen gekämpft hatten. Das Feuer breite sich aktuell nicht weiter aus, teilte ein Sprecher der Polizei am Morgen mit.

Feuer breitet sich auf fünf Hektar aus

Der Brand war am Donnerstagabend rasch größer geworden: Von einer Fläche von etwa zwei Fußballfeldern weitete er sich auf rund fünf Hektar aus. Die Lage sei inzwischen statisch, so der Sprecher weiter. Trotz des Ausmaßes waren keine Evakuierungen erforderlich, da sich die Flammen ausschließlich in dem Waldgebiet ausbreiteten. Die nahe Landstraße 147 wurde jedoch vorsorglich gesperrt.

Warnmeldungen für die Bevölkerung

Mit einer Warnmeldung am Abend wurden die Menschen in der Umgebung zeitweise aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Die Warnung wurde später wieder aufgehoben. Der Brandherd befand sich in der Nähe einer Kläranlage an einem Steilhang, hieß es. Das Feuer dort war zu Beginn schwer unter Kontrolle zu bekommen.

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Einsatzleitung vor Ort

Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Saar-Innenminister Reinhold Jost (SPD) machten sich am Donnerstagabend vor Ort ein Bild von der Lage und den Einsatzmaßnahmen. Die Einsatzkräfte bleiben weiterhin in Bereitschaft, um ein erneutes Aufflammen der Flammen zu verhindern.

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