Berlin – Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagvormittag gegen 10.10 Uhr an der Kreuzung Greifswalder Straße und Grellstraße in Berlin. Zwei Autos kollidierten und prallten anschließend in eine Straßenbahnhaltestelle, wobei ein Mensch ums Leben kam und mehrere Personen verletzt wurden.
Unfallhergang und Rettungseinsatz
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren die beiden Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache zusammengestoßen und von der Fahrbahn abgekommen. Sie landeten auf dem Bahnsteig der Tram-Haltestelle, wo sich zum Zeitpunkt des Unfalls mehrere wartende Personen befanden. Als Feuerwehr und Rettungskräfte eintrafen, fanden sie eine leblose Person auf dem Bahnsteig vor. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. „Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos“, erklärte Feuerwehrsprecher Timor Tischler gegenüber BILD.
Verletzte und Betreuung von Zeugen
Zusätzlich zu dem Todesopfer erlitten zwei Menschen schwere Verletzungen und eine Person leichte Verletzungen. Sie wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Einsatzkräfte waren mit mehreren Notarzt- und Rettungswagen vor Ort. Die beiden Unfallfahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten von der Unfallstelle geborgen werden. Zahlreiche Augenzeugen des Geschehens erlitten einen Schock und werden derzeit von Notfallseelsorgern betreut. Die Polizei hat ein Verkehrsunfallkommando eingerichtet, das die genauen Umstände des Unfalls ermittelt.
Ermittlungen der Polizei
Das Verkehrsunfallkommando der Berliner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird unter anderem geprüft, ob überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung oder technisches Versagen eine Rolle gespielt haben könnten. Die Kreuzung war für mehrere Stunden gesperrt, der Straßenbahnverkehr wurde umgeleitet. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.



