Justin Timberlake klagt gegen Veröffentlichung von Polizeivideo nach Alkoholfahrt
Justin Timberlake klagt gegen Veröffentlichung von Polizeivideo nach Alkoholfahrt

US-Sänger Justin Timberlake geht juristisch gegen die geplante Veröffentlichung von Polizeiaufnahmen seiner Festnahme nach einer Alkoholfahrt vor. Seine Anwälte reichten Klage ein, nachdem sie erfahren hatten, dass Behörden Teile des Materials geschwärzt herausgeben wollen.

Die US-Nachrichtenagentur Associated Press hatte die Freigabe beantragt. Das Video umfasst rund acht Stunden und zeigt unter anderem die Verkehrskontrolle, Befragungen, einen Alkoholtest und Timberlakes Festnahme.

In der Klage heißt es, die Aufnahmen zeigten Timberlake in einem „äußerst verletzlichen Zustand“ und enthielten „intime Details über das Aussehen, das Verhalten, die Sprache und das Auftreten des Antragstellers“. Eine Veröffentlichung würde seine Privatsphäre verletzen und seinem Ruf einen „schweren und irreparablen Schaden“ zufügen.

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Timberlake war im Juni 2024 in den Hamptons im Bundesstaat New York festgenommen worden. Vor Gericht bekannte er sich schuldig, unter Alkoholeinfluss Auto gefahren zu sein. Er wurde zu 500 Dollar Geldstrafe, 25 Stunden gemeinnütziger Arbeit und 90 Tagen Führerscheinentzug verurteilt.

Der Bürgermeister von Sag Harbor, Thomas Gardella, sagte AP, man wolle mit dem Material „so transparent wie möglich“ umgehen. Das Gesetz des Bundesstaats schreibe vor, Aufnahmen aus Polizeikameras generell freizugeben. Ein Anwalt aus Sag Harbor teilte mit, der Richter habe nach der Verhandlung am Montag zunächst keine Entscheidung getroffen; beide Seiten sollten über eine Lösung beraten und im Laufe der Woche Bericht erstatten.

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