Mordprozess in Güstrow: Vater des getöteten Fabian glaubt an Unschuld der Angeklagten
Mordprozess in Güstrow: Vater des getöteten Fabian glaubt an Unschuld der Angeklagten

Im Mordprozess um den getöteten Fabian aus Güstrow zeigt sich der Vater des Opfers überzeugt von der Unschuld der Angeklagten Gina H. Diese hatte laut Anklage ihren Ex-Freund getötet, doch der Vater zweifelt an ihrer Täterschaft.

Der Vater des 22-jährigen Fabian, der im Juni 2023 tot aufgefunden wurde, betont in einer Aussage vor Gericht, dass er Gina H. für unschuldig halte. Er kenne die Angeklagte seit Jahren und könne sich nicht vorstellen, dass sie zu einer solchen Tat fähig sei.

Die Staatsanwaltschaft wirft Gina H. vor, Fabian in dessen Wohnung erstochen zu haben. Motiv soll eine gescheiterte Beziehung gewesen sein. Die Angeklagte selbst schweigt bislang zu den Vorwürfen.

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Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, nachdem Fabian tagelang vermisst wurde. Die Polizei ermittelte zunächst in alle Richtungen, bevor die Spur zu Gina H. führte. Der Prozess wird vor dem Landgericht Rostock geführt.

Der Vater des Opfers hofft auf eine gründliche Aufklärung des Falls und betont, dass er keine Rache wolle, sondern die Wahrheit. Die Verhandlung wird in den kommenden Wochen fortgesetzt.

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