Eine Frau im Meerjungfrauenkostüm hat am Montagabend am Mainzer Rheinufer für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Schwimmerin wurde von einem Zugpassagier auf der Eisenbahnbrücke entdeckt, der daraufhin die Polizei alarmierte. Die Einsatzkräfte fanden die Frau an einem Steg im Uferbereich. Sie kam nach Aufforderung eigenständig zurück ans Ufer. Die Polizei teilte mit, dass die Frau eigenen Angaben zufolge lediglich im Uferbereich schwimmen wollte.
Badeverbot im Rhein wird nicht beachtet
Das Baden im Rhein ist in dem betroffenen Streckenabschnitt grundsätzlich verboten. Daher muss die Frau nun mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen. Die Polizei betonte, dass es keinerlei Hinweise auf weitere Menschen im Wasser gegeben habe. Der Einsatz verlief ohne Zwischenfälle.
Die genauen rechtlichen Konsequenzen für die Schwimmerin sind noch nicht bekannt. In der Regel werden solche Verstöße mit Bußgeldern geahndet. Die Polizei warnt immer wieder vor den Gefahren des Badens im Rhein, insbesondere wegen der Strömung und des Schiffsverkehrs.
Reaktionen und Diskussionen
Der Vorfall hat in den sozialen Medien für Diskussionen gesorgt. Viele Nutzer zeigten Verständnis für den Polizeieinsatz, andere kritisierten die Strenge der Beamten. Die Polizei Mainz verwies auf die geltenden Vorschriften und die Sicherheit aller Beteiligten.
Es bleibt abzuwarten, wie das Ordnungswidrigkeitsverfahren ausgeht. Die Frau wird sich vermutlich vor Gericht verantworten müssen, falls sie Einspruch gegen die Strafe einlegt.



