Vermisster Schwimmer im Hufeisensee bei Hannover – Suche ergebnislos abgebrochen
Vermisster Schwimmer im Hufeisensee – Suche abgebrochen

Isernhagen (dpa/lni) – Ein vermisster Schwimmer im Hufeisensee in Isernhagen bei Hannover hat in der Nacht zum Montag eine stundenlange Suchaktion ausgelöst. Ein Zeuge hatte den Notruf gewählt, nachdem er eine Person schwimmend im See gesehen und schließlich aus den Augen verloren hatte, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Stundenlange Suche ohne Erfolg

Vom späten Sonntagabend an suchten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei nach dem Vermissten. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Die Suche blieb jedoch ergebnislos und wurde in der Nacht um 1:35 Uhr abgebrochen. Unklar war zunächst, ob die Suche fortgesetzt werden sollte. Zuvor hatte der NDR über den Vorfall berichtet.

DLRG warnt vor Gefahren beim Baden

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rief zu Vorsicht und Aufmerksamkeit im und am Wasser in den kommenden Wochen auf. Allein im vergangenen Monat mit der Hitzewelle ertranken in Niedersachsen acht Menschen. Im Juni 2025 waren es fünf. Bundesweit ertranken im Juni 99 Menschen – so viele wie seit 2003 in keinem Juni mehr.

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Die DLRG betont, dass viele Badeunfälle vermeidbar sind. Sie rät, nur an bewachten Stränden zu schwimmen, die eigenen Fähigkeiten nicht zu überschätzen und auf Alkohol zu verzichten. Besonders Kinder sollten nie unbeaufsichtigt ans Wasser.

Hintergrund: Hitzewelle und Badesaison

Die anhaltende Hitzewelle in Niedersachsen hat viele Menschen an die Badeseen gelockt. Der Hufeisensee in Isernhagen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Suche nach dem vermissten Schwimmer zeigt die Risiken, die mit dem Baden in natürlichen Gewässern verbunden sind. Die Behörden prüfen derzeit, ob die Suche wieder aufgenommen wird.

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