Bahnstrecke Köln-Wuppertal: Brückenschaden nach Generalsanierung
Brückenschaden nach Bahn-Generalsanierung

Brückenschaden bremst frisch sanierte Bahnstrecke

Nur wenige Tage nach der Wiederinbetriebnahme der generalsanierten Bahnstrecke zwischen Hagen, Wuppertal und Köln gibt es neue Einschränkungen. Grund ist ein Schaden an einer Eisenbahnbrücke in Opladen bei Leverkusen, der bei einer routinemäßigen Prüfung am Freitag entdeckt wurde. Ein Sachverständiger stellte einen Schaden an einem tragenden Bauteil fest, woraufhin die Deutsche Bahn aus Sicherheitsgründen eines der beiden Gleise sperrte. Das andere Gleis bleibt mit normaler Geschwindigkeit befahrbar. „Zugverkehr kann also stattfinden, aber nicht mit voller Kapazität“, teilte die Bahn mit.

Vier von 89 Brücken saniert

Die betroffene Brücke war laut Bahnangaben nicht Teil der abgeschlossenen Korridorsanierung, da bei vorherigen Inspektionen – zuletzt Ende 2025 – keine Mängel festgestellt wurden. Im Rahmen der Generalsanierung wurden lediglich vier von insgesamt 89 Brücken auf der Strecke repariert. Ein Bahnsprecher erklärte am Sonntag auf dpa-Anfrage, die Schäden würden nun geprüft. Über Umfang und Dauer der Reparatur werde die Bahn informieren, sobald verlässliche Aussagen möglich seien.

Weitere Einschränkungen und Verspätungen

Bereits am Wochenende kam es auf der Strecke zu zusätzlichen Behinderungen. Wegen sogenannter Belastungsfahrten mussten die Züge auf einigen Abschnitten langsamer fahren. Laut dem Portal Zuginfo.nrw führte dies zu Verspätungen, Halt- und Teilausfällen. Die Bahn kündigte an, über den Abschluss der Maßnahmen zu informieren. Zuvor hatten bereits mehrere Stellwerksausfälle rund um Wuppertal den Verkehr auf den nicht für die Generalsanierung gesperrten Abschnitten für etwa zwei Wochen weitgehend lahmgelegt.

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