Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat die neuen Personalien im Bundeskabinett begrüßt. Der CDU-Landeschef zeigte sich am Freitag in Düsseldorf überzeugt, dass die designierten Minister aus seiner Partei ihre Aufgaben mit Bravour meistern werden. Besonders lobte er einen Spitzenmann aus NRW.
Linnemann als „Macher“ aus NRW gewürdigt
Der designierte Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann werde seine neue Aufgabe sehr gut ausfüllen, so Wüst. Der 48-jährige Paderborner gilt als besonders bodenständig. „Es gibt noch viel zu tun im neuen Amt. Deswegen ist es gut, dass mit Carsten Linnemann ein nordrhein-westfälischer Macher und Experte für Sozialthemen das Ressort übernimmt“, sagte Wüst.
Linnemann war zuvor unter anderem als Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) sowie als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bekannt. Sein Wechsel ins Gesundheitsministerium kommt zu einem Zeitpunkt, da die Krankenhausreform und die Digitalisierung im Gesundheitswesen drängende Themen sind.
Warken und Amthor ebenfalls gelobt
Die künftige Kanzleramtschefin Nina Warken kenne er seit Jahrzehnten, betonte Wüst. „Ich bin sicher, dass ihre Durchsetzungskraft und ihr Organisationstalent der Bundesregierung helfen werden.“ Warken, die aus dem Saarland stammt, war zuvor Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Der als Staatsminister nominierte Philipp Amthor habe sich gerade im Rahmen der Modernisierungsagenda große Verdienste erworben. Wüst bezeichnete ihn als „eine sehr gute Wahl als neuer Bund-Länder-Koordinator“. Amthor, der aus Mecklenburg-Vorpommern kommt, soll die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern verbessern.
Wüst: Vertraute Gesichter im Kabinett
Der Ministerpräsident betonte, dass er die umbesetzten Politiker im Bundeskabinett seit vielen Jahren kenne. Dies erleichtere die Zusammenarbeit zwischen Land und Bund. Die Kabinettsumbildung war notwendig geworden, nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mehrere Minister ausgetauscht hatte. Die CDU stellt nun in der Großen Koalition unter anderem das Gesundheitsministerium, das Kanzleramt und die Position des Staatsministers für Digitales.
Wüst zeigte sich zuversichtlich, dass die neuen Minister die anstehenden Herausforderungen meistern werden. „Nordrhein-Westfalen wird weiterhin eng mit der Bundesregierung zusammenarbeiten, um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen“, so der CDU-Politiker.



