Unbekannte Täter haben seit Mitte Juni mehrere Sandsteinfelsen und Denkmäler im Nationalpark Sächsische Schweiz beschädigt. Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilte, ritzten sie mit mutmaßlich Akku-Werkzeugen die Initialen „J+D“ in den Stein, teilweise ergänzt durch ein Herzsymbol. Betroffen sind unter anderem die Schrammsteinaussicht, der Papststein, die Herkulessäulen im Bielatal und das Schrammtor. Insgesamt wurden nach derzeitigem Kenntnisstand 13 Flächen in Mitleidenschaft gezogen.
Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet. Die Taten ereigneten sich seit Mitte Juni, die genauen Tatzeitpunkte sind noch unklar. Die Beamten suchen nun nach Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können. „Das ist mehr als eine Unsitte, an Bäumen, Wänden oder Felsen seine Initialen zu hinterlassen“, betonte ein Polizeisprecher.
Nationalpark Sächsische Schweiz stark betroffen
Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist bekannt für seine einzigartigen Sandsteinformationen. Die Schäden an den Felsen sind laut Polizei nicht nur optisch störend, sondern können auch langfristige Auswirkungen auf die Natur haben. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeidirektion Dresden zu melden.



