Brand im Müritz-Nationalpark: Munition im Boden erschwert Löscharbeiten
Brand im Müritz-Nationalpark: Munition erschwert Löscharbeiten

Im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Feuer ausgebrochen, das sich auf rund 155.000 Quadratmeter ausgedehnt hat. Nach Angaben der Behörden sind rund 340 Einsatzkräfte vor Ort. Da sich der Wind beruhigt hat, breitet sich der Brand derzeit nur noch langsam aus. Im Brandgebiet befindet sich Munition, weshalb der Munitionsbergungsdienst im Einsatz ist. Verletzte sind bislang nicht bekannt.

Evakuierungen vorerst aufgehoben

Die zunächst angeordnete Evakuierung von Granzin sowie später auch von Granziner Mühle und Krienke wurde inzwischen vorerst aufgehoben. Die Bewohner werden jedoch gebeten, wenn möglich, zunächst in Ausweichquartieren zu bleiben, wie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mitteilte.

Brand auf ehemaligem Truppenübungsplatz in Brandenburg

Auch auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg brennt es. Nach Angaben des Sprechers der Feuerwehrleitstelle in Brandenburg an der Havel erfasste das Feuer eine Fläche von rund 2,4 Hektar – mehr als drei Fußballfelder. „Die Feuerwehr ist weiter im Einsatz“, sagte er. Für Menschen bestehe keine Gefahr. Auch dort erschwert munitionsbelastetes Gelände die Löscharbeiten.

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Waldbrandgefahr in Brandenburg

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte Anwohner vor Rauchentwicklung und rief dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Wegen der Trockenheit galt fast in ganz Brandenburg die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe.

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