Buckelwal Timmy: Senderdaten geben neue Hinweise auf Todesumstände
Buckelwal Timmy: Senderdaten geben neue Hinweise

Buckelwal „Timmy“: Senderdaten liefern neue Erkenntnisse

Bislang war unklar, was in den letzten Tagen des Buckelwals „Timmy“ geschah. Nun hat das Schweriner Umweltministerium die Auswertung des Satellitensenders vorgelegt, der kurz vor der Freilassung an dem Tier befestigt worden war. Umweltminister Till Backhaus (SPD) präsentierte die Ergebnisse am Freitagvormittag in einer Pressekonferenz, die im Livestream verfolgt werden konnte.

Die Daten sollen Aufschluss über die Bewegungen des Wals nach seiner Freisetzung am 2. Mai geben. Sie könnten wichtige Hinweise für die Gesamtbewertung des Falls liefern, teilte das Ministerium mit. Der Sender war an dem geschwächten Tier angebracht worden, bevor es von einer Privatinitiative mit einem Lastkahn von der mecklenburgischen Küste bei Poel in die Nordsee transportiert wurde.

Der Weg des Wals

Der kranke Buckelwal hatte lange vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gelegen. Eine Privatinitiative brachte ihn mit einem Lastkahn in die Nordsee, wo er etwa 70 Kilometer vor Skagen im Skagerrak ausgesetzt wurde. Kurz darauf wurde das Tier tot vor der dänischen Insel Anholt angespült. Eine Obduktion brachte zunächst keine konkreten Ergebnisse zur Todesursache. Die Überreste des Wals sollten in Dänemark unter anderem zu Biodiesel verarbeitet werden.

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Die Auswertung der Senderdaten könnte nun neue Einblicke in die Todesumstände des Meeressäugers geben. Umweltminister Backhaus betonte die Bedeutung der Daten für die wissenschaftliche Aufarbeitung des Falls.

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